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Dolmen am
Lough Scur Der Lough Scur befindet sich im Norden vom Sheemore und eine schmale Einbuchtung gibt Einsicht auf einen verfallenden Dolmen (Dolmen = Steintisch, Dolmen wurden in der Jungsteinzeit errichtet und bestehen aus mehreren Orthostaten, d. h. senkrecht stehenden Steinen, auf denen ein großer Eckstein lieg), der den Lough Scur überschaut. Seine Umgebung stützt den Beweis für die Anwesenheit einer Bevölkerung von Steinzeitmenschen, die hier vor rund 5000 Jahren lebten, arbeiteten und ihre Vorfahren und Götter verehrten. Wohnstätten im See, Crannόgs genannt (Crannόgs = künstliche, befestigte Inseln in Ufernähe eines Sees, die während der Eisenzeit angelegt wurden), waren vorhanden. Ausgrabungen, die vor einiger Zeit gemacht wurden, beweisen, dass die Menschen im See gefischt, im Wald mit, durch Feuerstein gespitzte, Pfeile gejagt haben und ihr Vieh und ihr Getreide entlang des Ufers gepflegt haben. Verschiedene Funde, unter anderem ein Einbaum und mehrere hölzerne Schilde, befinden sich nun im National Museum in Dublin. |
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Die berühmte
Keshcarrigan Schale, ebenfalls im National Museum beherbergt, wurde hier
während der Errichtung des Kanals in den 1850er gefunden. Diese
Bronzeschale aus der Eisenzeit mit ihren vorzüglich gegossenen
Handgriffen, die Vogelköpfe darstellen, diente gewiss eher einer
erhabeneren Funktion als die des einfachen häuslichen Gebrauchs. Kleine
Markierungen auf dem Boden der Schale zeigen an, dass sie auf der
Drehbank fertig gestellt wurde, um ihr ein poliertes Aussehen zu geben.
Die Vogelköpfe wurden mit Hilfe der Feinguss-Methode gefertigt. Zitat aus: Leitrim, A Guide to it’s Beauty, Activities & History; supported by ADM/CPA; aus dem Englischen frei übersetzt von Inga
Prison
Island im Lough Scur |
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