26.05.2006
Tschüss Irland – leider ist der Urlaub schon wieder vorbei!
| Für heute morgen hatten wir
uns extra einen Wecker gestellt, denn heute mussten wir wirklich
pünktlich aufstehen. Wir gingen beide zum Duschen an Land, denn für
Waveline Kunden gab es extra Duschen, für die wir einen Schlüssel hatten
und die kostenlos benutzt werden konnten. Außerdem war es ja viel
schöner, aufrecht zu duschen, als gebückt an Bord stehen zu müssen. Auch
war das Wasser in den Duschen um einiges wärmer als an Bord, da wir
gestern ja auch nicht lange gefahren waren. Nachdem wir dann gemütlich
gefrühstückt hatten, erledigten wir die letzten Arbeiten an Bord. Die
letzten Sachen mussten verstaut werden, wir zogen außerdem die Betten ab
und packten sowohl das Bettzeug als auch alle Handtücher auf die eine
Koje und die Betten selbst auf die andere Koje, das benutzte Geschirr
wuschen wir natürlich ebenso ab, wie wir auch zum Schluss das Bad
saubermachten. Wir sahen uns noch einmal um und waren zufrieden. So
konnten wir die Daisy wieder zurückgeben. Holger verließ dann kurz das Boot, um noch den Müll wegzubringen und um dann auf dem Rückweg für uns zwei Gepäckwagen zu besorgen, mit denen wir das ganze Gepäck vom Anleger bis zum Büro transportieren konnten. |
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| Nachdem wir das ganze Gepäck aufgeladen hatten und gerade das Boot das letzte Mal verlassen hatten, ging auch schon die Putzcrew an Bord. Das ging hier immer sehr fix. Auf dem Weg zum Büro hielten wir noch kurz beim Kofferlager, um hier unsere Plastikbox einzulagern. Zum Glück mussten wir diese Sachen nicht auch noch wieder mit nach Deutschland zurück nehmen. Die automatischen Schwimmwesten hätten wir auch gerne dagelassen, nur mussten diese kontrolliert werden und so mussten wir sie diesmal nach Deutschland mitnehmen. So blieben nur die Gaspatronen in Irland zurück. Nachdem wir im Kofferlager einen guten Platz für die Box gefunden hatten, kehrten wir zu den Gepäckwagen zurück. |
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| Auf der Grasfläche neben dem Gebäudetrakt
sahen wir den „sehr motivierten“ Dackel des Besitzers der Quigley’s
Marina vor seinem etwas zu groß geratenen Ball sitzen. War er jetzt beim Spielen eingeschlafen oder versuchte er gerade, denn Ball zu hypnotisieren, damit sich dieser dann von alleine bewegen würde? Wir würden es nie in Erfahrung bringen können. Wir schoben unsere Gepäckwagen weiter bis zum Büro. Hier angekommen, luden wir die Taschen ab und stellten die Gepäckwagen dann beim Bürogebäude ab, die Neuankömmlinge konnten sie sicherlich gut gebrauchen. |
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| Dann gingen wir in das Büro
und gaben den Schlüssel für die Daisy ab. Da wir noch eine Weile auf den Transfer warten mussten, er fand um 11:30 Uhr statt, bot uns die Mitarbeiterin von Waveline an, dass wir oben in dem Aufenthaltsraum warten könnten, sie würde uns sogar einen Kaffee hoch bringen. Das nahmen wir natürlich gerne dankend an. Der Service bei Waveline ist halt einfach nur Klasse! Das Gepäck ließen wir unten vor dem Büro stehen. Nachdem wir gemütlich unseren Kaffee getrunken hatten, gingen wir wieder nach unten, um einen letzten Blick auf den Lough Ree zu werfen. Das Wetter hatte sich immer noch nicht gebessert, es war anhaltend windig und die weißen Schaumkronen hielten sich beharrlich auf den Wellen. Die Neuankömmlinge von heute würden heute sicherlich auch nicht mehr über den See fahren können.
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| Wir kehrten zum Bürogebäude zurück. Vor
dem Büro warteten auch unsere drei Mitfahrer auf den Transfer nach
Dublin. Während Holger noch einmal zu dem Aufenthaltsraum zurückging, gesellte ich mich eine Weile zu den Mitfahrern und unterhielt mich etwas mit ihnen. Wenn ich mich recht erinnere, waren alle bis auf einen auch Vielfahrer, die schon lange vom Irlandvirus befallen waren. Zum Unterhalten blieb allerdings nicht sehr viel Zeit, denn der Transferbus traf sehr pünktlich am Killinure Point ein. |
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Unser Gepäck und das Gepäck
der Mitfahrer (die Gepäckmassen kann man im Bild ganz oben, im rechten
Teil sehr gut erkennen, hier waren aber keine Weltenbummler unterwegs)
wurden im hinteren Teil des kleinen Busses verstaut und nachdem wir uns
alle noch herzlich von den Mitarbeitern von Waveline verabschiedet
hatten, ging es los in Richtung Dublin.
Jetzt machte ich es mir auch
auf meinem Sitz gemütlich, so weit wie es halt ging. Ich holte meine
Kladde für den Reisebericht heraus, um noch die letzten beiden Tage
nachzutragen. Irgendwie war ich an Bord gar nicht mehr zum Schreiben
gekommen. Natürlich hätte ich die Tage auch gleich auf meinem Laptop
schreiben können, aber es war mir einfach zu umständlich, jetzt auch
noch den Laptop aus dem Rucksack zu holen.
Endlich wurde auch unser
Flug, AER LINGUS EI 656 aufgerufen. Da wir ja auch diesmal wieder,
anders als bei unseren Flügen mit Ryanair, feste Sitzplätze hatten,
hatten wir es nach dem Aufruf unseres Fluges nicht sehr eilig, uns an
die Warteschlange anzustellen. Wir konnten es ja wirklich in Ruhe
angehen lassen.
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| Schon sahen wir den Ford Ka von Angelika. Sie konnte direkt vor uns in einer kleinen Lücke halten. Das Glück der kleinen Autos. Auch diesmal gelang es uns, unsere Gepäckberge in Angelikas Auto unterzubringen. Auf dem Rückweg nach Hause erzählten wir von unserem Urlaub. Angelika hatte schon ganz gespannt auf diesen Bericht gewartet, da es auch ihr Traum ist, einmal mit einem Boot die irischen Gewässer zu befahren. Jetzt merkten wir so richtig, dass unser Urlaub wirklich zu Ende war. Deutschland hatte uns wieder! |
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