25.04.2006
Unser Urlaub geht zu Ende – Heute wird wenig Boot gefahren, dafür viel gelaufen.
| Nachdem wir nun gestern schon
die Waveline Marina erreicht hatten, wo wir heute Abend unser Boot mit
Wehmut wieder abgeben müssen, wollten wir es heute, an unserem letzten
Tag auf der Daisy, etwas langsamer angehen lassen. Wir schliefen heute
so richtig aus und ließen uns auch beim Fertigmachen sehr viel Zeit.
Heute wollten wir nicht mehr viel mit dem Boot fahren. Das hatten wir ja
die letzten 13 Tage nun schon sehr ausgiebig getan. Nein, heute wollten
wir einmal den Fußweg nach Athlone erkundigen, der vom Coosan Point
entlang des Lough Ree und dem Shannon nach Athlone führt. Das hatten wir
noch nie gemacht. Bisher waren wir immer nach Athlone mit dem Boot
gefahren, meist auch am letzten Tag, hatten dort in der Marina
festgemacht und waren dann von da aus zu einem Stadtbummel gestartet.
Nun wollten wir es mal anders machen. Kurz vor 11:00 Uhr legten wir bei
den Wavelinern am Killinure Point ab, um nur einmal auf die andere
Uferseite zu fahren. Dort legten wir dann am Coosan Point auch schon um
11:05 Uhr am dortigen, sehr neuen Anleger an. Wir machten uns schnell
landfein. Das Wetter lud heute zwar nicht gerade zu einem Spaziergang
ein, denn der Himmel war grau in grau, aber wir hofften, dass sich
irgendwann noch die Sonne durch die Wolkendecke zeigen würde.
Am Coosan Point befindet sich
ein recht großer Parkplatz, da hier im Sommer, aufgrund der
Bademöglichkeit mit Strand am Ufer und des Spielplatzes, recht viel los
ist. Auch einen Pub kann man hier finden. In einem Winter in den frühen
60er Jahren des letzten Jahrhunderts war, man kann es sich kaum
vorstellen, das Wasser in diesem Bereich von einer so starken Eisfläche
bedeckt, dass der ehemalige Inhaber von Sean’s Bar in Athlone, Seán
Fitzsimons, hier einen Volkswagen beobachten konnte, der über die
Eisfläche vom Coosan Point aus über Hare Island und Killinure Point
wieder zurück zum Coosan Point fuhr.
Vom Coosan Point aus führt eine kleine Straße, die manchmal auch nicht breiter wie ein Feldweg in Deutschland ist, geradewegs nach Athlone. Die Straße ist ungefähr 3,5 Kilometer lang und führt durch die Ortschaften Creaghduff, Coosan und Clonbrusk, die meist aus nicht mehr als ein paar Häusern bestanden. Nach Clonbrusk unterquert man die N6 und ist dann am nördlichen Rand von Athlone angekommen. Auf dem Weg von Coosan Point nach Coosan kamen wir an einer Ruine eines Hauses und an einen Neubau eines Hotels vorbei. Das waren wirklich krasse Unterschiede.
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| In Coosan selbst wurden wir eine ganze Weile lang auf dem Fußweg von einem großen, schwarzen Hund begleitet, der die ganze Zeit einen Stock im Maul bei sich hatte, auf den er wohl auch ziemlich stolz war.
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| Auf der anderen Straßenseite
sahen wir die Kirche von Coosan, die etwas anders als die üblichen
Kirchen in Irland aussieht. Es ist aber meiner Meinung nach, ein recht
gelungenes Gebäude. Ein Stückchen weiter die Straße herunter nahmen wir einen gelb gestrichenen Pub wahr, der untypisch groß Werbung für Heinecken und nicht für Guinness machte. Auf einem kleinen Schild konnte man dann aber auch lesen, dass es hier auch „as usual Guinness“ (Guinness wie gewöhnlich) gibt. |
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Nachdem wir auch Clonbrusk
hinter uns gelassen hatten, konnten wir als Fußgänger die N6 unterqueren
und konnten so direkt nach Athlone weiterlaufen, ohne, wie die Autos,
einen Umweg machen zu müssen. Bald darauf erreichten wir den nördlichen
Rand von Athlone. Wir liefen weiter Richtung Zentrum, das wir dann auch
gegen 12:20 Uhr erreichten. Eigentlich hatten wir erwartet, dass wir
noch länger für die Strecke brauchen würden, aber das war ja nun nicht
wirklich lang gewesen. Da hatten wir schon längere Strecken hinter uns
gebracht. So kann ich wirklich denjenigen die Strecke empfehlen, die
einfach mal vom Killinure Point nach Athlone wollen und die aber kein
Auto zur Verfügung haben. Auf unserem Spaziergang kamen wir auch an dem großen Shoppingcenter vorbei, das wir bisher noch nicht besucht hatten. In dem Shoppingcenter entdeckte Holger einen chinesischen Laden. Hier konnte man sich mit der chinesischen Medizin behandeln lassen. Neben der Medizin wurden hier auch Massagen und Akupunkturen angeboten. Gerade die Massagen zogen Holger magisch an, da Holger durch das linke Fenster neben dem Steuerstand Zug bekommen hatte und dadurch so starke Schmerzen in den Schultern hatte, dass er seinen Kopf kaum noch drehen konnte. Wir gingen in den Laden und Holger fragte bei der Frau am Empfang nach, ob er sich hier seine Schultern massieren lassen könnte. Die Chinesin erkundigte sich genau nach seinen Beschwerden und kam dann darauf, dass eine Massage zwar helfen würde, aber nicht intensiv genug wäre. Er sollte sich lieber akupunktieren lassen, damit würden dann sicherlich seine Probleme weggehen. Holger rang ganz schön mit sich. Er hatte zwar schon fiel über die Erfolge der Akupunktur gehört, da die Frau eines Kollegen Heilpraktikerin ist, aber er hatte sich noch nie Nadeln setzen lassen. Die Schmerzen waren jedoch so stark, dass er es tatsächlich wagte. Gerade auch in Bezug auf unseren morgigen Flug. Holger wollte nicht die ganze Zeit im Transferbus und im Flugzeug mit der schmerzenden Schulter verbringen. Nachdem die Frau am Empfang von Holger ein Patientenblatt angefertigt hatte, ich half dabei ein wenig beim dolmetschen, mussten wir noch etwas im Wartezimmer warten, aber nach ungefähr einer halben Stunde wurde Holger aufgerufen. Während er der Ärztin in das Behandlungszimmer folgte, ging ich wieder in das Shoppingcenter zurück und sah mir jeden Laden genau an, um die Zeit totzuschlagen. Zwischendurch kehrte ich immer wieder zu dem chinesischen Laden zurück, um zu sehen, ob Holger schon wieder da war. Nach beinah einer Stunde sah ich Holger dann wieder. Er hatte die Akupunktur gut überstanden und nach der darauf folgenden Massage fühlten sich seine verspannte Schulter und sein steifer Hals schon viel besser an. Die Ärztin hatte ihm noch zwei Medikamente aufgeschrieben, die er sich nun am Empfang abholte. Dabei handelte es sich um ein Massageöl und um Kräuterpflaster, die fast wie ABC Pflaster aussahen. Am Empfang zahlte er dann auch seine Behandlung. Die Ärztin hatte außerdem vermerkt, dass er nächste Woche wieder kommen sollte, aber, nachdem der Chinese am Empfang einen Blick auf Holgers Heimatadresse geworfen hatte, lächelte dieser nur und meinte, dass das ja wohl dann nicht möglich wäre. Holger bestätigte das ebenfalls lachend. Vom Shoppingcenter aus
machten wir uns wieder auf den Rückweg. Diesen wollten wir aber nicht
wie den Hinweg schon zu Fuß zurücklegen, diesmal wollten wir mit einem
Taxi zum Boot am Coosan Point zurückgebracht werden. So wendeten wir uns
vom Shoppingcenter aus wieder in Richtung „St. Mary’s Parish Church“, da
Holger hier Taxis gesehen hatte. Tja, Holger hatte hier zwar Taxis und
einen Taxistand gesehen, nur war jetzt gerade kein Taxi weit und breit
zu sehen. Wir entschlossen uns, einfach zu warten. Irgendwann würde
schon ein Taxi wieder am Taxistand halten.
Nach dem Einkauf gingen wir auf die andere Straßenseite. Mittlerweile wartete ein Taxi am Taxistand auf Kundschaft und so stiegen wir in das Taxi ein, das uns dann wieder zum Coosan Point und zu unserem Boot brachte. Auf der Fahrt erzählten wir von unserem Fußmarsch nach Athlone und dass Holger keine Lust hatte, auch den Rückweg zu Fuß zu bewältigen. Der Taxifahrer meinte daraufhin nur mit einem Schmunzeln im Gesicht, dass er das auch besser finden würde, denn ansonsten hätte er uns nicht als Fahrgäste gehabt. Die Rückfahrt dauerte nicht lange und so befanden wir uns schon recht bald wieder an Bord der Daisy. Athlone Entstehung
Form
Oser und
Drumlins
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Pentre Ifan in Wales |
![]() Portal tombs |
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Auf Portal tombs
beziehen die meisten Leute völlig zu Unrecht den Begriff Dolmen, Tisch
aus Stein oder Druiden-Altar. Sie werden Portalgräber genannt, weil zwei
aufrecht stehende Steine, die von der Höhe her zusammenpassen, die
Vorderseite ihrer Kammer bilden und gemeinsam mit dem zum Teil
gewaltigen Deckstein (Browneshill Co. Carlow, 100 t) scheinbar einen
Türrahmen in Trilithenform bilden. Sie kommen sowohl im Osten Irlands (Legananny
Co. Down, Proleek Co. Louth) als auch in Cornwall und Wales (Pentre Ifan)
vor.
Geschichte der Reform
1210 begann
John de Gray, Bischof von Norwich und „Irish Justiciar“ (Chief Governor
– Oberster Statthalter) mit dem Bau des steinernen Castles, das bis
heute demselben Ort befindet. Das Castle wurde auf dem Grundstück
gebaut, das zu dem Cluniac Kloster von „St. Peter and Paul“ gehörte. Als
Ausgleich für den Verlust ihrer Aue erhielt die Priorei ein Grundstück
an einer anderen Stelle und die Gewährung für die wertvolle Aalfischerei
im Shannon, welche sie bis zur Reformation im 16. Jahrhundert betreiben
konnten, dann mussten sie sie an das Athlone Castle zurückgeben. Heute
unterhält die ESB (Electricity Supply Board - das
Energieversorgungsunternehmen von Irland) die Aalfischerei.
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| Leider blieb keins der Häuser mit den fein gestalteten Ecksteinen und Bögen und den kunstvoll gearbeiteten (trichterförmigen) Kaminaufsätzen, die Piers beschrieben hatte, bestehen. Sie hatten sich in der „Church Street“ befunden und sie waren in den 1620er Jahren als Teil der Gewährungen von Wilmot an die Stadtleute gebaut worden. Die Fassade des Court Devenish Hauses blieb bestehen wie auch eine Anzahl von geschnitzten Steinen, die die Wappen der Familie, die dieses Gebäude gebaut hatten, zeigen. Eine Anzahl von diesen geschnitzten Steinen sind entfernt worden und befinden sich nun im Athlone Castle. |
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1672 wurde das Amt des Vorsitzenden von Connacht abgeschafft und seine
Liegenschaften von Athlone wurden dem Earl of Ranelagh bewilligt. König
Charles starb 1685, der noch auf dem Sterbebett zum römisch-katholischen
Glauben übertrat und ihm folgte sein katholischer Bruder James II.
(Jakob II.). Die Stadtbehörde von Athlone übereichte dem neuen König
eine Rede der Loyalität. Die Katholiken von Irland glaubten an eine neue Ära von religiöser Freiheit und so bauten sie neue Kirchen. Die Franziskaner in Athlone gründeten eine neue Kirche in der Nähe des Ortes, wo sich einst die alte befunden hatte. Ihre Hoffnungen waren nur von kurzer Dauer, weil 1688 das englische Parlament die protestantische Tochter Mary von James II. und seinen Schwiegersohn William III. of Orange (Wilhelm III. von Oranien-Nassau) aufforderte, den Thron zu übernehmen, da es einen katholischen Erben aufgrund der Ehe James II. mit seiner zweiten Frau Mary Beatrix of Modena befürchtete. Die beiden nahmen den Thron an und James floh nach Frankreich, aber nur, um in Irland wieder zu erscheinen, um den Versuch zu unternehmen, seinen Thron wiederzuerlangen. Der Krieg, der dem ganzen folgte, brachte der Williamitischen Armee im Juli 1690 einen Sieg bei der Schlacht am Boyne ein, die Jakobitische Armee wich daraufhin nach Limerick und Athlone zurück und hielt die Linie beim Fluss Shannon. Kurz darauf erschien vor der Stadt eine Militäreinheit der Williamitischen Truppen, die 10.000 Mann stark war und unter dem Befehl des Schotten Lieutenant General James Douglas stand. Der Statthalter von Athlone, Colonel Richard Grace, gab die Leinster Stadt auf und verstärkte das Castle und die Brücke. Nach einer Belagerung, die eine Woche andauerte, zog sich die Williamitische Armee zurück, aber nur, um im folgenden Jahr mit ihrer Hauptarmee von mehr als 20.000 Mann und einem großen Belagerungszug zurückzukehren. Dieser Belagerungszug stand unter dem Kommando von dem holländischen General Godard van Reede, Baron De Ginkel. Das Castle befand sich zu dieser Zeit unter dem Kommando von Colonel Nicholas Fitzgerald. |
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Nach einer zehntägigen
Belagerung, bei der 12.000 Kanonenkugeln, 600 Bomben und viele Tonnen
Steine auf das Castle gefeuert worden waren, gelang es der
Williamitischen Armee, den Fluss zu überqueren und das Castle und die
Stadt während eines großen Blutbades zu erobern. Unter den Gefallenen
war auch der ritterliche Colonel Richard Grace. Sowohl das Castle als
auch die Connacht Stadt wurden durch die Bombardierung, die die
schwerste in der irischen Geschichte ist, in Schutt und Asche gelegt. De
Ginkel wurde von seinem dankbarer Landesfürst William III. mit dem
Titeln des irischen Adels Earl of Athlone und Baron of Aughrim belohnt.
Kurz darauf folgten die Schlacht von Aughrim und die endgültige
Kapitulation von Limerick. Ein Staatsvertrag, der in Limerick
unterzeichnet wurde, erlaubte es der irischen Armee, entweder nach
Frankreich zu segeln, um sich der Armee von Louis XIV. anzuschließen
oder auf ihre Farmen zurückzukehren. Die Mehrheit entschied sich für
Frankreich.
Die Handcocks
hatten ein Stadthaus gleich in der Nähe der heutigen „O’Connell Street“
und dem heutigen Gresham Hotel. Das Stadthaus der St. Georges befand
sich ebenfalls in der Nachbarschaft. Eine Zeitlang blühten zwei
Zeitungen auf, das waren: „The Athlone Chronicle“ und „The Athlone
Herald“. Pferderennen wurden populär und um 1770 wurde ein Yachtclub
gegründet, der heute noch existiert und der der zweitälteste in Irland
ist, der älteste befindet sich in Cork. Die von den Ranelagh gespendete
Schule wurde 1764 errichtet und sie war ein ansehnliches Gebäude. 1991
wurde sie abgerissen. Sie befand sich gegenüber von der früheren
„Midland Great Western“ Bahnstation in der „Grace Road“.
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| Zur Info:
Brüdergemeinschaft der Maristen Die Ordensgemeinschaft wurde 1817 durch den heiligen Marzellin Champagnat (1789-1840) in La Valla, einem kleinen Bergdorf des rauen Pilat-Gebirges in Südfrankreich gegründet, wo er als Kaplan tätig war. Ziel war die religiöse Erziehung und Unterweisung der Kinder auf dem Lande, da infolge der Französischen Revolution das Schulwesen und besonders die christliche Bildung in Frankreich im Argen lag. Trotz massiver Anfangsschwierigkeiten setzte sich seine Gründung durch und die neue Gemeinschaft verbreitete sich im ganzen Land sowie im benachbarten Ausland und in Übersee. |
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Marzellin starb am 6. Juni 1840 in dem von ihm selbst erbauten ersten
Mutterhaus Notre Dame de l'HERMITAGE in der Erzdiözese Lyon. Seine
Reliquien ruhen seit der Seligsprechung 1955 in der dortigen
Klosterkirche. Am 18. April 1999 erfolgte die Heiligsprechung durch Papst Johannes Paul II. Als Logo für die Heiligsprechung wurde gewählt:
Ein Herz, das keine
Grenzen kennt. Zitat aus:
http://www.maristen.org/m_geschichte.htm |
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| Zur Info:
Maurice James Dease aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Maurice James Dease (28. September 1889 – 23. August 1914) war ein irischer Empfänger des „Victoria Cross“ (Victoria-Kreuzes), der höchsten und prestigevollsten Auszeichnung Großbritanniens für überragende Tapferkeit im Angesicht des Feindes, welche an britische und Commonwealth Streitkräfte verliehen werden kann. In der Geschichte der Kriegsführung nimmt der Name Maurice James Dease eine einzigartige Position ein. Er bekam das erste Victoria-Kreuz, das im Ersten Weltkrieg 1914-1918, verliehen wurde und außerdem erlangte er es an dem ersten Tag, als die Briten das erste Mal in den Ersten Weltkrieg verwickelt wurden. |
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Dease wurde an dem Stonyhurst College erzogen, bevor er das „Royal
Military College“ (die königliche Militärhochschule) in Sandhurst
besuchte. Er war 24 Jahre alt und ein Lieutenant in dem 4. Bataillon der „Royal Fusiliers“ (königlichen Füsiliere) der Britischen Armee während des Ersten Weltkrieges, als die nachfolgende Tat geschah, für die er das Victoria-Kreuz verliehen bekam. Am 23. August 1914 wurde in Mons, Belgien, die Nimy Brücke von einer einzelnen Kompanie von den „Royal Fusiliers“ (königlichen Füsiliere) und einer Maschinengewehrsektion, die unter dem Befehl von Lieutenant Dease stand, verteidigt. Das Gewehrfeuer war intensiv und die Verluste waren sehr groß, aber Lieutenant feuerte trotz seiner Wunden so lange weiter, bis er das fünfte Mal getroffen wurde und zu einem sicheren Platz weggetragen wurde. Dort starb er im Alter von 24 Jahren. Sidney Frank Godley, ein Gefreiter in dem gleichen Bataillon, der den Lieutenant unterstützt hatte, als dieser noch in der Lage war, sein Gewehr zu bedienen, übernahm den Platz des Lieutenant und er alleine handhabte das Gewehr so gut, dass er den Rückzug seiner Kameraden sichern konnte. Anmerkungen
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| Aussehen Auf der Vorderseite des Kreuzes ist die britische Krone zu sehen, über der ein Löwe prangt. Umrahmt werden beide von einem Band, auf dem "For Valour" (Für Tapferkeit) zu lesen ist. Diese Inschrift wurde von Königin Victoria gewählt. In die Rückseite werden Name, Rang, Nummer und Einheit des Geehrten sowie das Datum der ausgezeichneten Tat eingraviert. Das Band des Ordens ist weinrot. Ursprünglich existierte auch ein blaues Band für Mitglieder der Royal Navy, dieses wurde jedoch mit der Gründung der Royal Air Force abgeschafft. |
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Die Gestaltung des Ordens soll einer Legende nach Prinz Albert
persönlich vorgenommen haben, wahrscheinlicher ist jedoch, dass die
ersten ausführenden Juweliere das Design des Victoriakreuzes selbst
entwarfen. Zur Fertigung des Viktoriakreuzes wird der Legende nach
Bronze verwendet, die von erbeuteten russischen Waffen aus dem Krimkrieg
stammt. Es wird in Handarbeit von Londoner Juwelieren hergestellt, so
dass jeder Orden ein Einzelstück ist.
Rorke's Drift Letzte Verleihung In die Rebellion, die 1916
in Dublin ausbrach, waren etliche Ortsansässige verwickelt und der
Einheimische Sean Costello wurde während der Handlungen getötet. Stadtplan von Athlone
Gebäude von geschichtlichem und historischem Interesse 1. Athlone Castle
Das erste
Castle von Athlone wurde von Turlough O’Connor, dem König von Connacht,
im Jahre 1129 aus Holz errichtet. Heute ist nicht bekannt, wo es einst
gestanden hatte, aber möglicherweise befand es sich an dem Ort des
heutigen Castle. |
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| Vermutlich war die Erde, auf dem der Turm gebaut worden war, noch zu frisch und dadurch nicht fest genug gewesen, so dass der Turm nicht genug Halt gefunden hatte und deshalb einstürzte. Er wurde aber kurz darauf wieder aufgebaut. Heute ist er der zentral gelegene Bergfried bzw. Hauptturm, der oftmals verändert und restauriert worden war und der heute das Museum beherbergt. Die Dreivierteltürme und die Blendwand, die sich in der Nähe des Flusses befinden, wurden gegen Ende des 13. Jahrhunderts hinzugefügt. |
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Ein Außenposten des Castles war der Connacht Turm. Dieser war ein
quadratischer Turm mit Rundtürmen an seiner nördlichen Seite, der sich
an dem Platz der Fr. Mathew Hall befunden hatte. Durch eine Blendwand war der Turm mit dem Castle verbunden. Die Konstruktion des Turmes war so solide, dass er die Kanoniere der Williamitischen Armee während der großen Belagerung im Jahre 1691 sehr beeindruckte, denn sie brauchten für seine Zerstörung viel länger als für das Castle. Seine Ruinen standen noch bis in die 1840er Jahre, dann wurden sie allerdings abgerissen, um Platz für eine neue Stadtbrücke zu schaffen. Während des 15. Jahrhunderts nahm das Castle die heutige „D-Form“ an. Während der Cromwellianischen Kriege befand sich das Castle in verschiedenen Händen, bevor es schlussendlich 1651 von Sir Charles Coote übernommen wurde. 1691 passierte der bekannteste Vorfall in der Geschichte des Castles, als es mehrmals hintereinander schwer beschädigt wurde. Nach der großen Belagerung wurden noch einige Reparaturarbeiten ausgeführt, jedoch ereignete sich 1697 eine große Explosion, die alle zuvor erfolgten Reparaturarbeiten zunichte machte. Die Explosion wurde durch einen Blitzschlag ausgelöst, der das Munitionslager traf. Sowohl das Castle als auch die Stadt erlitten etliche Beschädigungen und einige Menschen verloren dabei ihr Leben. Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin befand sich das Castle in Ruinen. In Jahr 1793 verfasste der Lieutenant Colonel Charles Tarrant von den königlichen Ingenieuren einen detaillierten Bericht über das Gebäude und seinen Zustand: „Die größten Schäden wurden nicht durch Kriegshandlungen sondern von den Einwohnern selber verursacht. Die Einheimischen, die ihre Häuser nah an die Burg hatten heranbauen lassen, trieben Stollen in das Fundament, um dort Kohle und Ähnliches zu lagern. Der Bergfried war einmal ein mächtiger Turm und maß 40 Fuß im Durchmesser. Davon sind heute ganze 5 Fuß 10 Zoll übriggeblieben“. (Diesen Text aus dem Jahr 1793 konnte ich nur dank Rudi, er ist ein Mitglied des odge Forums (http://forum.odge.de/) übersetzen. Vielen Dank noch mal an Rudi für die gute und immer schnelle Hilfe.) Eine persönliche Karte, die von Tarrant gezeichnet worden war, zeigte Häuser an der östlichen, westlichen und südlichen Seite des Castles. Auf Tarrants Empfehlung hin begannen 1804 die Arbeiten für den Wiederaufbau des Castles. Sie dauerten bis 1827 an (laut einer Plakette, die an der Wand oberhalb der Eingangstreppe angebracht wurde). Vieles, was wir heute sehen können, stammt aus den Zeiten des Wiederaufbaus. Das Castle beherbergt ein hervorragendes Museum, das von der „Old Athlone Society“ (Gesellschaft des alten Athlone) betrieben wird. In dem Museum sind sowohl Gegenstände der Stadt und der Umgebung aus vergangenen Tagen untergebracht, als auch ein Besucherzentrum, ein Fremdenverkehrsbüro und ein Teeraum. |
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| Die beiden
Mörser, die auf beiden Seiten des Eingangs zum Turm zu finden sind,
standen vorher außerhalb der Tore der Kasernen und sie waren für den
Dienst in der Krim gegossen worden, aber sie sind offensichtlich nie
benutzt worden. Die irische Beteilung an dem Krimkrieg (1854 – 1856) war hoch, von über 30.000 Iren wird gesagt, dass sie daran teilgenommen haben. Auch waren zwei der Oberbefehlshaber Iren. General Sir George de Lacy Evans aus der Grafschaft Limerick und General Sir John Lysaght Pennefather aus der Grafschaft Tipperary. Achtundzwanzig irische Soldaten und Matrosen erhielten das Victoria-Kreuz
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| Zur Info:
George De Lacy Evans aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Sir George De Lacy Evans G.C.B. (* 1787 in Moig, Irland; † 9. Januar 1870 in London) war ein britischer General und Politiker. Leben Evans begann seine militärische Laufbahn 1806 im Dienst der Englischen Ostindienkompanie, wo er die Eroberung von Mauritius und den Kampf gegen die Pindehris mitmachte. 1812 trat er als Leutnant in ein Regiment von Dragonern ein und kämpfte in Spanien unter Wellington. Als Offizier im Generalstab zeichnete er sich während der Kämpfe in Nordamerika 1813 bis 1814 aus und nahm dann 1815 an der Schlacht bei Waterloo teil. Anschließend beförderte man ihn zum Oberleutnant. |
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1818 wandte sich Evans der Politik zu, nachdem man ihn vom Militärdienst
befreit hatte. Er wandte sich den Radikalen zu und wurde 1831 und 1833
ins Parlament gewählt. 1835 übernahm Evans im Rang eines Generalmajors im spanischen Heer den Oberbefehl über die gegen Don Carlos in England geworbene Legion. Er siegte bei San
Sebastián, vor Passages, auf den Höhen von Amezagaña, wurde allerdings
bei Oriamendi geschlagen. Er beschloss den Feldzug im Juni 1837 mit der
Erstürmung der Stadt Irun.
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| Ein irischer
Matrose, Charles Davis Lucas aus Poyntzpass in der Grafschaft Armagh,
erhielt das erste Viktoria-Kreuz. Das Castle von Athlone wurde zusammen mit den Kasernen 1922 von irischen Truppen unter dem Befehl von General Sean McEoin übernommen und 1970 ging es in den Besitz des „Office of Public Works“ (Behörde für staatliche Bauvorhaben; eine Behörde, die nicht nur für alle staatlichen Baumassnahmen, sondern auch für den Erhalt der nicht in Privatbesitz befindlichen Monumente verantwortliche ist) über und es wurde zu einem „National Monument of Ireland“ (nationalem Denkmal von Irland) erklärt. Von der Festungsmauer aus hat man einen guten Überblick über das Panorama der Stadt. |
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| 2. „St. Mary’s Parish Church“ (die Gemeindekirche St. Mary’s)
Die St. Marys Gemeindekirche befindet sich in der Mitte der Stadt. An ihrem Ort befand sich schon seit dem 14. Jahrhundert eine Kirche. In der Tat wurde sie vermutlich an dem Ort errichtet, an dem die O’Braoins of Brawny im 11. Jahrhundert eine Kirche errichtet hatten. |
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| Im Jahre 1622 baute Oliver St. John, der Lord Grandison und Vorsitzender von Connacht, eine neue Kirche, deren Glockenturm, obwohl dieser umgebaut worden war, heute still steht. In dem Erdgeschoss des Turmes befindet sich noch heute das Fassgewölbe aus dem frühen 17. Jahrhundert. Bei dem ursprünglichen Bau war der Turm nur halb so hoch wie heute gewesen. 1762 wurden 20 Fuß hinzugefügt und 1790 kamen weitere 25 Fuß hinzu. Die letzteren wurden von William Kelly ergänzt, der auch eine Turmspitze aus Holz hinzufügte. Die Turmspitze bedeckte er mit Kupfer und an ihrem oberen Ende befanden sich ein vergoldeter Ball und ein Wetterhahn, der 1839 von dem „big wind“ (Sturm) weggeweht wurde. Der Wetterhahn des Kirchturmes wurde 1945 nach einer Restaurierung des Turmes an der Spitze des Glockenturmes ersetzt |
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Uns wurde erklärt, dass Mrs. Eliza Goldsmith, die Frau des Dekans von
Elphin, der ein Cousin von dem Dichter Oliver Goldsmith war, 1769 in dem
Turm bestattet wurde, so wie auch 1773 ihr Schwiegersohn Joseph Sproule
und 1790 ihre Tochter Doretea in dem Turm beerdigt wurden. Ein
Hinweisschild an bei der Tür des Turmes weist darauf hin:
T.C. steht
hier für Tobias Covey, einen Glockengießer, der sowohl eine Glocke für
die St. Nicholas’s Collegiate Church in Galway, als auch Glocken in
anderen Teilen des Landes gegossen hatte. Die Überlieferung besagt, dass
die Glocke entweder ursprünglich von Clonmacnoise kam und hierher
gebracht wurde, als die englische Garnison von Athlone 1552 Clonmacnoise
durchstöberte und plünderte oder dass sie aus einer alten Glocke
gegossen wurde, die aus Clonmacnoise stammte.
Wenn man die
Kirche betritt, bemerkt man viele Gedenktafeln, die in die Mauern
platziert wurden. Diese sind eine der besten Sammlungen von
Begräbnisdenkmälern, die in irgendeiner Kirche des kleinstädtischen
Irland gefunden werden kann und ein Begräbnisdenkmal von besonderem
Interesse befindet sich auf der rechten Seite (in der südlichen Mauer)
oberhalb des Zouch Denkmales und es ist das älteste Begräbnisdenkmal,
das man sowohl in einer Kirche oder auf einem Friedhof gefunden hat. Es
erinnert an Sir Mathew de Renzi der 1634 starb. „This
monument was erected for the right worshipfull Sir Mathew de Renzi
Knight who departed this life the 29 of August 1634, beinge of the age
of 57 years, borne at Cullen [Cologne] in Germany; and discended from
that famous and renowned warrior George Castriott, als Scanderbege (who
in the Christian war fought 52 battailes with great conquest and honour
against the great Turke) he was a great traveleer and generall linguist
and kept corespondency with most nations in many weighty affairs and in
three years gave great perfection to this nation by composeinge a
grammar dictionary and chronicle in the Irish tongue, and in accompts
most expert and exceedinge all others to his great applau[s] this work
was accomplished by his sonn Mathew de Renzi Esqr. August the 29 1635“ Zur Info:
Skanderbeg Leben
Nachruhm
De Renzi war
ein Siedler, dem Ländereien und ein Castle in der Nähe von Cloghan in
der Grafschaft Offaly, das Clonooney heißt und das heute noch besteht,
gewährt wurden. Weiter entlang der südlichen Mauer erinnert eine Tafel
an Richard Handcock, dem Zweiten Baron Castlemaine, der 1840 starb. Er
hatte den Titel, den er von seinem verstorbenen Bruder geerbt hatte, nur
für etwas mehr als einem Jahr inne. (Es gibt nicht weniger als zwölf
Denkmäler von verschiedenen Mitgliedern der Handcock Familie, die sich
um die Mauern herum befinden.) Das nächste wichtige Denkmal erinnert an
Mrs. Abigail Handcock. Sie war die Frau von William Handcock of Twyford
und sie starb am 21. November 1680 im ihrem 53. Lebensjahr. Sie war die
Mutter von neun Söhnen und sieben Töchtern. Auf dem Boden befindet sich
ein großes barockes Denkmal mit Pilastern (Pilaster (lat.: pila,
Pfeiler) ist ein in den Mauerverbund eingearbeiteter Halbpfeiler), das
die Wappen der Handcocks und Stanleys enthält. |
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Es gibt viele militärische Denkmäler in der Kirche. Eines, das sich in
der Nähe des Altars befindet, erinnert an Laurence McDowall, Lieutenant
Colonel von der „Renfrewshire Militia“ (Renfrewshire Landwehr), der 1815
verstarb. Entlang der nördlichen Mauer steht man dem gewaltigen Denkmal
von Richard St. George, der 1667 starb, und seiner „frommen Frau Anne“
gegenüber. Eine schwarze und goldene Ädikula ist das größte Denkmal in der Kirche und es erinnert an den Gouverneur von Athlone, dem viele Grundstücke in Athlone gehörten. Sein Sohn errichtete dieses Denkmal 1686 und später überreichte er der Kirche einiges Tafelsilber.
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Zur Info:
Ädikula
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Eine Ädikula (lat. aedicula = kleiner Bau, auch kleines aus oder
Tempelchen) ist ein kleines antikes Bauwerk bzw. Stilelement. Am Anfang
war dies ein kleiner Wandaufbau, der einer Tempelfront ähnlich sah und
in welchem sich eine Statue befand. Später wurde jede Stützengliederung,
die aus Säulen, Pfeilern oder Pilastern und einem Dreiecks- oder
Segmentbogengiebel bestand und eine Nische umrahmte, Ädikula genannt.
Dieses Stilelement findet sich im hellenistischen und im römischen
Baustil ebenso wie in den an die Antike anknüpfenden Baustilen
Renaissance, Barock und Klassizismus. Die Ädikula diente dabei meist zur
Gliederung großer Wandflächen. Sie ist häufig an großen Toren,
Stadttoren oder Triumphbögen und an großen Gebäuden wie Thermen und
Palästen zu finden. Im Mittelalter wurde auch eine kleine Privatkapelle
(meist eine Grabkapelle) so genannt. Im speziellen unterscheidet man:
Die letzten beiden
Bedeutungen werden öfters im Zusammenhang mit einer Apsis oder einer
Fassade verwendet. Eine neoklassische
Gedenktafel befindet sich etwas weiter entlang der Mauer. Sie erinnert
an William Handcock, der M.P. (Member of Parliament
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Mitglied des Parlamentes) und
der „Commissioner of the Board of Works“ (Leiter der Baubehörde) war. Er
verstarb 1794. Diese Gedenktafel wurde von Edward Smith, einem der
größten irischen Bildhauer entworfen, der auch an dem Custom House
gearbeitet hat und der ebenfalls die Statuen im obersten Teil der Bank
of Ireland im College Green in Dublin und an der Chapel Royal im Dublin
Castle gestaltet hat. Das Denkmal, das Mrs. Susan Handcock darstellt,
lehnt an einem großen ovalen Reliefporträt von ihrem Ehemann. Zur Info: Krimkrieg
Der Krimkrieg
(auch Orientkrieg oder im Russischen Восточная война/ Transkription
Wostotschnaja woina) fand von 1853 bis 1856 zwischen Russland einerseits
und dem Osmanischen Reich, Frankreich, Großbritannien und ab 1855 auch
Piemont-Sardinien (dem politisch prägenden Vorläuferstaat des späteren
Italien) andererseits statt. Er begann als neunter russisch-türkischer
Krieg. Der Versuch Russlands, sein Gebiet auf Kosten des zerfallenden
Osmanischen Reiches zu vergrößern, wurde durch den Einsatz der
Alliierten verhindert. |
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| Die
Belagerung war gekennzeichnet durch katastrophale medizinische Zustände
bei den Alliierten. So starben der französische und der britische
Oberbefehlshaber Saint-Arnaud und Raglan und der Befehlshaber der
französischen Flotte Armand Joseph Bruat an der Cholera. Bereits kurz
nach Beginn der Belagerung musste Saint-Arnaud wegen Krankheit den
Oberbefehl an General Canrobert abgeben. Er starb am 29. September 1854
an Bord der Bertholet, die ihn nach Frankreich zurückbringen sollte.
Canrobert legte aber, da er trotz aller Anstrengungen keine
entscheidenden Erfolge erringen und sich mit den Engländern nicht
verständigen konnte, im Mai 1855 das Kommando wieder nieder, um General
Aimable Pélissier Platz zu machen, und übernahm wieder das Kommando des
I. Korps.
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Balaklawa - Der Todesritt der leichten Brigade Ein Versuch der Russen, die Belagerung zu beenden, führte am 25. Oktober 1854 zur Schlacht von Balaklawa. Während der Belagerung von Sewastopol hatten die Briten ihre Basis in der Hafenstadt Balaklawa errichtet. Die Russen hatten eine Entsatzarmee aus Bessarabien herangeführt und sich etwa 8 Kilometer entfernt mit 25.000 Mann und 78 Kanonen unter ihrem Befehlshaber Graf Liprandi versammelt. Liprandi besetzte die Höhen und der Weg zum Hafen schien frei zu sein. Allerdings zögerten die Russen, so dass Lord Raglan Zeit hatte, seine Truppen heranzuführen. Nach dem erfolgreichen Einsatz der schweren Kavalleriebrigade fand der Todesritt der leichten Brigade (engl. Charge of the Light Brigade) statt. Diese Attacke, in ein Tal welches von drei Seiten von russischer Artillerie eingeschlossen wurde, erlangte auf Grund ihrer großen Verluste und der Verwirrungen bei der Befehlsübermittlung, die zum Angriff geführt hatten, eine tragische Berühmtheit. Die Schlacht endete unentschieden und führte nicht zur Aufhebung der Belagerung. Am 5. November 1854 versuchten die eingeschlossenen Russen einen Ausfall gegen die britischen Truppen, der zur Schlacht von Inkerman führte. Die Russen versuchten den Briten in die Flanke zu fallen indem sie die Hügel am nördlichen Ende der britischen Stellung besetzten. Ca. drei Stunden lang verteidigten ungefähr 8.000 Briten ihre Stellung gegen rund 30.000 Russen in erbitterten Kämpfen. Dann griffen französischen Zuaven und Fremdenlegionäre die Russen wiederum in der Flanke an und zwangen diese zum Rückzug.
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| Belagerung
Sewastopols Seit Oktober 1854 fanden wechselseitige Beschießungen der Stellungen statt, bei der bis dahin ungekannte Mengen von Granaten benötigt wurden. Der britische Chefingenieur John Fox Burgoyne sah das Zentrum der russischen Stellung im Fort Malakow und konzentrierte das Feuer der Alliierten dort. Im Mai 1855 standen 35.000 Briten und 100.000 Franzosen auf der Krim. Ende Mai trafen dazu noch 14.000 Italiener ein.[5] Omar Pascha hatte die Krim mit einem Teil seiner Armee verlassen, weil er das Vordringen der Russen auf dem asiatischen Kriegschauplatz verhindern sollte und seine Truppen nur für Arbeitsdienste herangezogen wurden. Der russische Oberbefehlshaber Menschikow wurde durch Fürst Michael Gortschakow ersetzt, der bereits 1853 den Angriff auf die Donaufürstentümer und Silistria geführt hatte. Am 28. Juni 1855 starb Lord Raglan an der Cholera, sein Nachfolger wurde Sir James Simpson. Am 11. Juli starb auch der von einem Scharfschützen tödlich verwundete Admiral Nachimow. |
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Dieser hatte
bis dahin die Verteidigung der Stadt und ihres Hafens geführt. Die alliierten Flotten beherrschten das Schwarze Meer, versenkten Transportschiffe und beschossen sowohl militärische als auch zivile Objekte an der Küste. Am 16. August versuchten die Russen noch einmal vergeblich die Belagerung durch die Schlacht bei Tschernaja aufzuheben. Der Kampf um die Festung Sewastopol erreichte seinen Höhepunkt und den gleichzeitigen Abschluss, nach fast einjähriger Belagerung, mit der Erstürmung des Forts Malakow. |
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Nach seiner Eroberung durch französische Soldaten unter dem Kommando der
Generale Patrice de Mac-Mahon und Pierre Bosquet am 8. September 1855
mussten die russischen Verteidiger die gesamte Stadt Sewastopol räumen.
Da die Festung die Kontrolle des Schwarzmeerhafens von Sewastopol
ermöglichte, sprengten die russischen Truppen die Anlagen und zogen sich
zurück. Zitat aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Krimkrieg Wenn man sich nun rechts herum wendet, blickt man auf das Denkmal von William Handcock, dem Ersten Baron Castlemaine, das aus weißem Marmor besteht. Er war ein Mitglied des Parlamentes für Athlone und der Autor Sir John Barrington schrieb über ihn: „Er schrieb und sang 1799 Lieder gegen die Union und er schrieb und sang 1800 Lieder für die Union“. Diese Handlung der Union
(Vereinigung) löste 1801 das Irische Parlament mit Sitz in Dublin auf,
fortan saßen die irischen Mitglieder in dem Reichsparlament mit Sitz in
London. Es war das einzige Parlament der Geschichte, dass selbst für
seine Auflösung stimmte.
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In der Nähe von dem Denkmal
von William Handcock befindet sich die Gedenktafel von Henry Handcock,
der Captain des 44. Regimentes war und der 1858 im Alter von nur 24
Jahren in Indien von einem Tiger getötet wurde. Er war der Sohn des
Dritten Barons Castlemaine. |
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| In der Gruft befinden sich auch die Überreste von Commander James Caulfeild (1795-1851), der Olivia Emily French, die Tochter von Colonel John French geheiratet hatte. James Caulfeild baute das Haus, das er „The Moorings“ nannte und welches sich heute noch in der „Ballymahon Road“ befindet. Seine Familie baute in der Nähe von Glasson das Benown House, das heute unter dem Namen Harmony Hall bekannt ist. Die Caulfeilds waren eine Seitenlinie der Vicomtes und Earls of Charlemont. James Caulfeild, der Vierte Vicomte und der Erste Earl of Charlemont (1728-1799) war einer der bekanntesten Iren des 18. Jahrhunderts. Er war unter dem Namen „the volunteer earl“ (der freiwillige Earl) bekannt. Er ging im Alter von 18 Jahren auf eine große Reise. Er baute Charlemont House im „Parnell Square“ in Dublin und das außerordentliche Casino in Marino, welches von vielen als das vollkommenste Gebäude Europas betrachtet wird. |
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Der James Caulfeild, der hier begraben liegt, hat eine ungewöhnliche Grabstätte, denn von ihm finden sich gleich zwei Grabsteine auf dem Friedhof. Einer ist neben dem von John French und der andere befindet sich nah am Fuße der Gruft. Beide Grabsteine tragen die gleiche Inschrift. Caulfeild ist aber auf dem Friedhof nicht die einzige Person mit zwei Grabsteinen. In der Nähe der südlichen Mauer der Kirche befindet sich der Grabstein von Granville Heywood Eliot, Captain bei den 4. „Royal Irish Dragoon Guards“ (Königlich Irisches Dragoner Wachbataillon), der 1844 in der Nähe von Hare Island im Lough Ree ertrank. Er hat ebenfalls ein zweites Denkmal. Dieses ist ein stattliches Marmordenkmal, welches in der Kirche zu finden ist. 3. „St. Anthony Franciscan Church“ (die Franziskanerkirche St. Anthony)
Die jetzige Franziskanerkirche St. Anthony wurde 1931 eröffnet und es ist die vierte Kirche, die von den Franziskanern in Athlone gebaut wurde. |
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Die erste Kirche ist komplett verschwunden, die zweite ist heute noch auf dem „Abbey Graveyard“ (Kirchhof der Abtei, siehe auch Punkt 14.) zu finden und die dritte, die in dem 19. Jahrhundert gebaut worden war, wurde abgerissen, um Platz für die heutige Kirche zu schaffen. Die Fassade von St. Anthony wurde aus Ardbraccan Kalkstein aus der Grafschaft Meath gefertigt. Da Athlone gleich in der Nähe von Clonmacnoise zu finden ist, liegt es nahe, dass die Kirche im „hiberno-romanischen“ (irisch-romanischen) Baustil gebaut worden ist. Die Fassade verfügt über einen Türeingang mit Giebel, ein großes radförmiges Fenster und einen Rundturm. Das geräumige Innere der Kirche ist Romanisch und auf jeder Seite befinden sich Halbrundbögen. Der Bogen des Altarraumes ist reichlich mit Ornamenten verziert. Der Putz auf den Bögen des Hauptschiffes und an den Decken im Bereich der Seitenschiffe verfügt über verschlungene keltische Ornamente. | ||
| Das bunte Kirchenfenster in der Apsis (halbrunde bzw. polygonale Altarnische) ist von den Harry Clarke Werkstätten in Dublin gefertigt worden und sie stellen St. Francis von Assisi, St. Louis, St. Anthony von Padua, St. Elizabeth von Ungarn und St. Clare von Assisi dar. Der Säulengang, der das Hauptschiff trägt, besteht aus unpoliertem Granit. Die Säulen stehen auf Basen aus fossilem schwarzem Kalkstein aus Shannonbridge. Das Kreuz, das in der Apsis hängt, ist eine Kopie von dem Kruzifix von San Damiano. Es wurde von Muriel Brandt RHA (RHA – Royal Hibernian Academy – Königlich Irische Akademie) gefertigt und es wurde 1975 eingebaut. Von dem Fuß des Kreuzes wird angenommen, dass einige von den Mönchen, die hier Gottesdienst hielten, einbezogen wurden. |
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Die steinerne Arkade (der steinerne Säulengang) in dem Vorhof hinter der
Statue von St. Francis stellt Blickpunkte aus der Geschichte der
Franziskaner in Athlone dar und ihre
Geschichte ist eine von der emotionsvollen Art und Weise. Die Franziskaner sind
schon seit fast 800 Jahren in Athlone zu finden und sie werden auch als die
„älteste Familie von Athlone“ bezeichnet. Der Säulengang aus Kalkstein stammt
aus den ausgebrannten Ruinen der Militärkasernen von Tipperary.
4. „St. Mary’s Parish Church Catholic“ (die katholische Gemeindekirche St. Mary’s)
Die katholische Gemeindekirche St. Mary’s befindet sich auf einem erhöhten Ort, auf dem früher einmal ein Obstgarten gewesen war. Der Kirchturm von St. Mary’s beherrscht die östliche Seite von Athlone und die umliegende Landschaft. Der Architekt dieser Kirche ist John Bourke, der unter anderem auch Drumraney Church außerhalb von Athlone und zahlreiche Kirchen in Dublin entworfen hat. |
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Der Kirchturm von seiner Kirche von St. Laurence O’Toole in der „Sheriff Street“, der ein auffallendes Merkmal in den nördlichen „dock lands“ (Docks) von Dublin ist, ist praktisch identisch mit dem Kirchturm von St. Mary’s. St. Mary’s wurde aufgrund der Bemühungen des Gemeindepriesters Fr. (Fr. – Father – Pater) Kieran Kilroe und seines Kurats (Kurat ist ein alter kirchenrechtlicher Titel und bezeichnet in der katholischen Kirche einen Hilfspriester mit eigenem Seelsorgebezirk) Fr. Patrick Dardis gebaut. Der Baustil der Kirche ist „early English“ (früh Englisch), obgleich die spitze Bauweise des oberen Teils des Kirchturmes auch Elemente des „decorated style“ (dekorativer Baustil, auch als Dekorativ Gotisch bekannt, es ist eine historische Unterteilung des englisch gotischen Baustils) beinhaltet. Die Kirche wurde aus einheimischem Kalkstein gebaut, welcher anscheinend seit der Errichtung der Kirche schon stark verwittert ist. | ||
| Mit ihrer Länge von 130 Fuß (1 Fuß = 30,48 cm) ist sie nicht gerade eine große Kirche, aber wie auch die „St. Finbarr’s Cathedral“ (St. Finbarr’s Kathedrale) in Cork City erscheint sie einem als viel größer, als sie eigentlich ist. Sie wurde zwischen 1857 und 1861 gebaut. Der Giebel des Eingangs hat fünf lanzettenförmige Fenster (zwei von ihnen sind blind) und das Innere der Kirche verfügt über ein Kirchenschiff mit vier Abteilungen und einem Bogengang, der auf Säulen aus unpoliertem Granit ruht. Bedauerlicherweise kam das Innere nach dem „Vatican II“ (Vatican II - Second Ecumenical Council of the Vatican – zweites ökonomisches Konzil des Vatikans) zu Schaden und sowohl der Hochaltar, als auch der Nebenaltar, die schöne Kanzel, die von James Pearse, dem Vater der Patrioten Padraic und Willie Pearse, geschaffen worden war, und andere Einbauten wurden aus der Kirche verbannt. | |||
| Das „hammerbeam roof“ (offenes gotisches Holzdach) ist besonders schön. „The Stations of the Cross“ ist von George Collie RHA (1904-1975) und das Glas in dem Ostfenster des Altarraumes aus dem Jahr 1878 stammt aus Amiens in Frankreich und es wurde von Sir John Ennis M. P. of Ballinahown Court gestiftet. In der Eingangsvorhalle kann man die schöne Marmorgedenkstätte an Fr. Kilroe, der 1865 verstarb, sehen. Sie wurde von dem Bildhauer John Hogan Jnr. gestaltet. In dem nördlichen Altarraum kann man in der früheren Sakristei, dem heutigen „crying room“ (crying room – ein Raum, in dem Mitglieder der Kirchengemeinde mit Babys und Kleinkindern Platz nehmen können, um am Gottesdienst teilzunehmen, ohne ihn dabei durch das Schreien der Kinder stören zu können) Marmorgedenktafeln an Priestern sehen, die in St. Mary’s im 19. Jahrhundert gedient hatten und in der Kirche bestattet wurden. |
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Zu diesen Marmorgedenktafeln gehört auch die an Fr. Dardis, der ein paar Tage nach Fr.
Kilroe verstarb. Außerhalb der Kirche und innerhalb der Mauer des Heizhauses ist
ein Stein eingefasst worden, der wohl der Einsegnungsstein der alten Kirche, die
1795 in der Gleeson Street errichtet worden war, gewesen war. 5. „Methodist Church“ (die Kirche der Methodisten)
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Diese bezaubernde kleine Kirche befindet sich in der „Northgate Street“ und sie wurde 1865 nach einem Entwurf von Alfred G Jones, der ebenfalls eine Gospel Hall in der „Merrion Street“ in Dublin, welche heute das Davenport Hotel ist, entworfen hat, gebaut. Sie ersetzte ein Gebäude, das heute, obgleich es stark verwittert ist, auf der anderen Straßenseite, noch vorhanden ist. Hier befindet sich heute das Büro von Anthony Barry, Rechtsbeistand. Die Fassade umfasst neben einem Portal mit Giebel auch ein radförmiges Fenster, Bögen und Türmchen. | ||
| Das
Dach besitzt heute eine Kuppel, ursprünglich war hier ein schmaler Kirchturm,
welcher aber für die Passanten gefährlich wurde und deshalb in den 1950er Jahren
abgerissen wurde. Die Kirche wurde aus Bruchkalkstein, der wie Felsgestein
aussieht, gebaut und sie hat ein schönes Inneres. Sie wird als die beste
unverfälschte Arbeit des Architekten angesehen. Das Eingangsportal hat ein
Denkmal aus Messing, das an die Gemeindemitglieder erinnert, die in dem Großen
Krieg gefallen sind. 6. St. Peter and St. Paul Parish Church Catholic (die katholische St. Peter und
St. Paul
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| Hier hatten sich die Garnisonskapelle, das Haupttor und andere Gebäude befunden.
Die Kapelle wurde zerlegt, um sie dann in Creagh in der Nähe von Ballinasloe
wieder aufzubauen. Das Haupttor wurde zur „Accommodation Road“ umgesiedelt. Dass
das Gelände von dem Militär aufgegeben wurde und dass hier solch ein grandioses
Bauwerk entstehen konnte, verdankt man hauptsächlich den Bemühungen von einem
außergewöhnlichen Mann, dem Kanonikus John Crowe (1883-1955), an den sich mit
großer Zuneigung noch viele Bewohner der älteren Generation von Athlone
erinnern. Die Hauptfassade der Kirche hat ein großes dorisches Portal, das von vier Säulen aus Portland Stein getragen wird. Oberhalb des Portals befindet sich ein großes, am oberen Teil halbrundes Fenster, das in den Giebel eingesetzt wurde und das von einer Statue auf dem Giebel gekrönt wird. Zwillings-Campanile, die 126 Fuß hoch sind, flankieren die Front. Zur Info: Campanile Die massive, kugelförmige Kuppel ist typisch für das frühe 20. Jahrhundert und
der englische Architekt Sir Edwin Lutyens verwendete oft diesen Baustil. (Die
Kuppel ähnelt sehr der Kuppel, die der Architekt für die Liverpooler katholische
Kathedrale entworfen hatte, die aber nie gebaut wurde). Die Architektur von St.
Peter’s ist eine Mischung aus barockem und klassischem Baustil und trotz ihres
Eklektizismus, ist sie eine wunderschöne Kirche, umso mehr, da keine von den
Einbauten entfernt worden ist.
7. Corpus Christi Church (ursprünglich die alte St. Peters Kirche von Irland) |
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Diese Kirche, die am „Ganly Place“ liegt, gleich neben der „Pearse Street“, war
die Gemeindekirche von St. Peter’s und sie ersetzte das vorherige Gebäude, das
sich auf dem Platz der National School in der „Excise Street“ befunden hatte.
Bis vor kurzem stand nachfolgendes auf einer Plakette an dem Turm:
Sie ist eine hoch aufragende Kirche mit vier großen gotischen Fenstern in dem Kirchenschiff und mit einem Turm, der als ihr Eingang dient. Die Gedächtnistafeln auf den innen liegenden Wänden wurden bei der Schließung der Kirche im Jahr 1941 entfernt. Sie wurden nach St. Mary’s gebracht, wo sie sich noch heute in einem kleinen Raum neben dem Kirchenschiff befinden. Im Ganzen waren es neun, acht von ihnen erinnern an Männer des Militärs und eine an den Organisten. In den 1980ern Jahren wurden auf einem Teil des Kirchhofes Behördenhäuser errichtet und der andere Teil wurde landschaftlich gestaltet, die Grabsteine wurden gegen die Mauer gelehnt, einige von ihnen liegen im Verborgenen. Einer dieser Grabsteine ist in irischer Sprache beschriftet und er erinnert an John O’Slattery, der im Alter von nur drei Monaten 1854 verstarb. Dieser Grabstein wurde von seinem Vater, ebenfalls John O’Slattery, errichtet, der ein Wärter in dem Gefängnis der Militärkasernen gewesen war. Einige dieser Grabsteine stammen von St. Mary’s (auch die Gruft der Longworth Familie). Sie wurden dort wegen der Verbreiterung der „Church Street“ entfernt. Das war eine unbefriedigende Abmachung, denn dadurch ist man nicht mehr in der Lage, die Beschriftung der Grabsteine zu lesen. Die Arbeiten wurden wie bei dem „Abbey Graveyard“ (Kirchhof der Abtei) ausgeführt. Viele von den hier Bestatteten waren Angehörige des Militärs und der Eingang in der nördlichen Mauer, der in die Militärkasernen führte, war der Weg, auf dem die Verstorbenen zur Beerdigung zum Kirchhof gebracht wurden. Glücklicherweise dient die Kirche heute wieder als solche und es wurden bunte Kirchenfenster, ein Altar und andere Einbauten angebracht. 8. Custume Barracks (Custume Kasernen) |
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| Diese Kasernen wurden am Ende des Jakobitischen Krieges errichtet, als der
größte Teil der Stadt aufgrund der Großen Belagerung von 1691 in Ruinen lag. Die
Unterkunft wurde für die Williamitischen Truppen geschaffen, die in Athlone
stationiert waren, da die Truppen vor dem Bau der Kasernen bei der
Zivilbevölkerung untergebracht waren. Für die Kasernen wurde ein Ort gewählt,
der sich sowohl gleich nördlich des Castles als auch entlang des Flusses und in
der Umfassung der Befestigungsanlage der Stadt befand. Es handelt sich bei den Kasernen in Athlone um die ältesten Kasernen in Europa und dem Vernehmen nach ist es auch die einzige Anlage, die nach einem Unteroffizier benannt worden war. Bei dem Unteroffizier handelt es sich um den heldenhaften Sergeant (Unteroffizier) Custume, der die Stadtbrücke gegen die Williamitische Armee verteidigt hatte. |
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| Viele der schönsten Bauwerke der Stadt befinden sich innerhalb der Kasernenmauern. Sie erstrecken sich über drei Jahrhunderte, angefangen von einer Gruppe von Gebäuden, die als „Pump Square“ bekannt sind und welche aus dem Ende des 17. Jahrhunderts stammen. Ganz in der Nähe befindet sich das „Riding House“ (Reithaus) aus dem Jahr 1697, dessen niedriges, sich neigendes Dach und dessen gewaltigen Rauchabzugsschornsteine man von dem Ertragssteueramt in der „Pearse Street“ aus sehen kann. Die Kasernen waren auch der Ort, an dem 1798 John Wesley bei seinem letzten Besuch in Athlone seine Moralpredigt hielt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Innere der Kasernen geteilt, um Platz für eine Schule und Soldatenquartiere zu schaffen. Das große Gebäude gleich hinter der St. Peter und St. Pauls Kirche wurde 1771 errichtet, um drei Truppen der Kavallerie zu beherbergen. | |||
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In dem frühen 19. Jahrhundert wurde daraus eine Offiziersmesse (sie
dient noch heute diesem Zweck), als die neue Kavalleriekaserne mit dem markanten
Uhrenturm gebaut worden war. Die Kantine befindet sich in einem reizvollen
Gebäude aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, das aus Kalkstein und Backstein
gebaut wurde und mit großen, oben abgerundeten Fenstern versehen wurde. Das Haupttor befindet sich heute in der „Accomodation Road“. Früher war es auf dem „Market Square“ zu finden. Weiter unten steht das eindrucksvolle „Watergate“, das gebaut wurde, um für die Kaserne den Zugang zum Fluss zu gewährleisten. Das „Watergate“ wurde von der Eisenbahngesellschaft zur Verfügung gestellt, um den Verlust von einem Grundstück auszugleichen. |
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| Diesen hatte die Kaserne, als eine neue Straße gebaut wurde, die zum Bahnhof
führte. Es ist eine ansehnliche Arbeit der klassischen Architektur und es trägt
die Jahreszahl 1852, die auf der Innenseite des Giebels zu finden ist. Einige berühmte Personen sind mit den Kasernen von Athlone verbunden.
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| Zur Info: James Thomas Brudenell, 7. Earl of Cardigan aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie James Thomas Brudenell, 7. Earl of Cardigan (* 16. Oktober 1797 in London; † 28. März 1868 ebendort) war ein britischer General im Krimkrieg. Cardigan trat 1824 in den britischen Militärdienst und wurde bereits 1830 Oberstleutnant im 11. Husarenregiment. Beim Ausbruch des Krimkrieges (auch Orientkrieg) erhielt er im Juni 1854 als Generalmajor das Kommando über die leichte Reiterbrigade. Im Juni 1854 landeten die alliierten Truppen bei Varna. Am 25. Juni beauftragte der britische Oberbefehlshaber Lord Raglan Lord Cardigan landeinwärts zu marschieren um die russischen Stellungen zu erkunden. |
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Am 29. Juni erreichten diese Truppen
Karasu um festzustellen dass die Russen ihren Rückzug hinter
die Donau, später hinter den Pruth, begonnen hatten. Da ein Marsch ins Innere
des russischen Reiches nicht Erfolg versprechend erschien, beschlossen die
Alliierten die russische Festung Sewastopol auf der Halbinsel Krim anzugreifen. Am 25. Oktober 1854 führte Cardigan, in der Schlacht von Balaklawa, die als Todesritt oder Charge of the Light Brigade berühmt gewordene Attacke gegen russische Truppen. Er ritt mit seiner Brigade mitten in eine Geschützbatterie hinein und stieß anschließend auf russische Reiterei. Hierbei verlor er fast die Hälfte seiner Mannschaft. Bald darauf kehrte Cardigan nach England zurück und wurde dort zum Generalinspekteur der Kavallerie ernannt. Seine letzten Lebensjahre wurden durch ein Gerichtsverfahren vor dem Oberhaus verbittert, in dem seine Rolle während des Todesritts nochmals untersucht wurde. Um nämlich einen Adligen aufgrund von Straftaten zu verurteilen, musste ihm im Oberhaus der Prozess gemacht werden. James Thomas Earl of Cardigan starb am 28. März 1868 in London.
Zitat aus:
http://de.wikipedia.org/wiki/James_Thomas_Brudenell%2C_7._Earl_of_Cardigan
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| Zur Info: Die Schlacht von Ballinamuck aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Die Schlacht von Ballinamuck bezeichnet die Niederlage der Hauptstreitmacht des französischen Einfalls während des Aufstandes in Irland im Jahr 1798. |
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| Hintergrund Der Sieg von General Humbert bei Castlebar, hatte, trotz der Gewinnung von 5.000 irischen Rekruten, nicht wie gehofft zu einem erneuten Ausbruch des Aufstandes geführt. Eine gewaltige britische Armee von 26.000 Männern versammelte sich unter dem neuen Vizekönig Lord Cornwallis und sie wurden ununterbrochen in Richtung seiner Truppen bewegt. Nachdem er Castlebar verlassen hatte, bewegte sich Humbert in Richtung Ulster mit der offensichtlichen Absicht, dort einen Aufstand zu entzünden. Nachdem er jedoch eine blockierende Streitmacht der britischen Truppen bei Collooney in Sligo besiegt hatte, änderte er seinen Kurs aufgrund von Berichten, dass Aufstände in Westmeath und Longford ausgebrochen wären. |
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Britische Armee
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| Die britische Verfolgungsjagd
Humbert überquerte den Shannon bei Ballintra am 7. September und machte dann am selben Abend in Cloone Halt. Dies war der halbe Weg zwischen seinem Landungspunkt und Dublin. Nachrichten erreichten ihn bei Wilsons Hospital über die Niederlage der Aufrührer von Westmeath und Longford und bei Granard über einen Bruchteil von den Aufrührern, die dem Gemetzel entkommen und in seinem Feldlager angekommen waren. Anhand von Cornwallis gewaltiger Streitmacht, die die Straße nach Dublin blockierte, angesichts der ständigen Bedrohung durch Cornwallis Nachhut und der bevorstehenden Ankunft von General Lake’s Oberkommando, entschied sich Hubert, sich ihnen am nächsten Tag bei dem Townland von Ballinamuck, bei der Grenze von Longford/Leitrim, gegenüber zu stellen. |
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Die Schlacht Humbert stand einer unermesslich großen Anzahl gegenüber. General Lake war mit 14.000 Männern dicht hinter ihm; der neue Vizekönig, Lord Cornwallis, befand sich zu seiner Rechten bei Carrick-on-Shannon mit 15.000 Männern. Die Schlacht startete mit einem kurzen Artillerieduell, gefolgt durch einen Angriff der Dragoner auf die ungeschützten irischen Aufrührer. Es gab einen kurzen Kampf, als die französischen Linien erreicht wurden, der nur beendet wurde, als Humbert seine Absicht zur Kapitulation signalisierte und seine Offiziere ihren Männern befahlen, ihre Musketen niederzulegen. Diese Schlacht dauerte so weniger als eine halbe Stunde. Während die Franzosen kapitulierten, behielten die etwa 1.000 irischen Alliierten der Franzosen unter Colonel Teeling, einem irischen Offizier in der französischen Armee, ihre Waffen, ohne die Absicht zu signalisieren, zu kapitulieren. Dem Angriff der Infanterie folgte ein Angriff der Dragoner, der die Iren auseinanderbrach und zerstreute, die unbarmherzig verfolgt und niedergemetzelt wurden. Die Iren kämpften weiter, ohne die Option der Kapitulation zu haben. Die Folgen 9. AIB Bank „Jene, die in diesem Land geboren wurden, werden sich selbst für sehr glücklich halten, wenn sie sich einen Hut aus Athlone leisten können“. Viele von den Hutmachern lebten in der Nähe.
10. „Former Midland Great Western Railway Station” (der ehemalige Bahnhof der
Midland
Dieses schöne Gebäude wurde von dem berühmten irischen Architekten John Skipton
Mulvany (1813 – 1870) entworfen und es wurde in den frühen 1850er Jahren
vollendet. Er entwarf auch den (Broadstone Terminus“ (die Broadstone Endstation)
in Dublin und das Great Southern Hotel in Galway. 11. „Railway Station (East)“ (der Ostbahnhof) 12. „The Railway Bridge“ (die Eisenbahnbrücke)
Diese schöne Konstruktion war das einzige und beträchtlichste Meisterstück des
Ingenieurwesens während des Baus der Dublin - Galway Eisenbahnstrecke. Die
Brücke ist über 540 Fuß lang. Die Eisenabschnitte wurden in Birmingham
vorgefertigt und dann nach Limerick verschifft. Von dort aus ging es auf
Lastkähnen weiter nach Athlone. Der erste öffentliche Zug passierte im Juli 1851
auf dem Weg nach Galway die Brücke. „the boy stood on the burning deck, whence all but he had fled“ Die Brücke wird von 12 gewaltigen, zylindrischen Pfeilern getragen, jeder von
ihnen hat einen Durchmesser von 10 Fuß. Als sie mittels Pressluft in Position
gebracht wurden, ging dies in die Geschichte des Ingenieurswesens ein. „of all the prospects he had seen in Europe, the sight dearest to him was the
graceful railway bridge over the Shannon at Athlone“ Noch heute ist sie sehr eindrucksvoll, besonders an Sommerabende, wenn die Sonne hinter ihr untergeht. 13. Court Devenish House |
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| Die Gemäuer dieses Hauses befinden sich in einem kleinen abgeschiedenen Bereich gleich neben der „Church Street“. Dieser Bereich ist auch unter dem Namen „Court Devenish“ (Devenish Hof) bekannt. Das Haus wurde 1620 von dem Katholiken und Dubliner Kaufmann George Devenish gebaut. Es war ein großes, U-förmiges Gebäude, welches hinten an die Stadtmauer angrenzte. Ohne Zweifel wurde der Verfall des Hauses angetrieben, als die Williamitische Artillerie 1691 Breschen in die Mauer schlug. (Die Mauern hatten schon während der Cromwellianischen Kriege in den 1640er Jahren Beschädigungen erlitten, diese waren aber anscheinend in Ordnung gebracht worden). Heute kann man noch die Fassade mit einem eckigen Eingang und einem zweiflügeligem Fenster mit modellierten Kappen sehen. Ein mit einer Inschrift versehener Stein wurde in das Mauerwerk eingesetzt. Seine Inschrift besteht aus den Initialen RH und MD und dem Datum 1737 (möglicherweise handelt es sich hierbei um einen Hochzeitsstein). |
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Auch findet man auf einem Pfosten eines Fensters ein Graffiti aus der
Mitte des 19. Jahrhunderts. Das heutige Court Devenish House wurde 1791 errichtet. Für den Bau wurden Steine von dem alten Haus verwendet. Das heutige Haus wurde um 1980 herum erneut umgebaut. Die Devenish haben Athlone 1751 verlassen, als Sylvester Devenish seinen Besitz an Gustavus Hamilton verkauft hatte. Das Court Devenish House befindet sich heute in Privatbesitz. 14. „The Abbey Graveyard“ (der Friedhof der Abtei)
Die in Ruinen liegende Kirche wurde in den 1680er Jahren gebaut. Der Überlieferung nach wurde sie nie mit einem Dach versehen. Die Wahl dieses Ortes könnte möglicherweise darauf hinweisen, dass dies der Ort eines alten keltischen Klosters gewesen sein könnte, wie es auch die schon erwähnten, frühchristlichen Grabplatten, die hier gefunden wurden, andeuteten. Die Kirche ist ein großes, rechteckiges Bauwerk ohne irgendwelche Verzierungen, welches wiederum die Geschichte bekräftigt, dass sie niemals vollendet wurde. |
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| Sie wurde von der Williamitischen Armee während der Großen Belagerung benutzt und kurz danach wurde aus ihr der Friedhof für die Katholiken von Athlone. In dieser Eigenschaft diente sie beinahe zwei Jahrhunderte lang, bis 1871 der Cornamagh Friedhof geöffnet wurde. Dieser Ort verfiel daraufhin, er wurde jedoch in der jüngsten Zeit landwirtschaftlich gestaltet und die Grabplatten wurden entlang der Mauer platziert, wo sie nun besser zu lesen sind. Durch das Lesen der Inschriften kann man viel über die lokale und soziale Geschichte von Athlone in Erfahrung bringen. |
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Die alten Grabsteine, die entlang des Weges zur Abtei aufgestellt wurden.
15. „Strand House“
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| 16. „The Workhouse“ (das Arbeitshaus) Das Arbeitshaus wurde 1841 nach einem Entwurf von George Wilkenson, einem Architekten der „poor law union“ (Armenrecht Gewerkschaft), gebaut. Überall in Irland wurden um die 125 Arbeitshäuser nach dem gleichen Grundriss errichtet. Der Grundriss sah drei Blöcke vor:
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| Ein Flügel des alten Krankenhauses hat aber bis heute überlebt und mit seinen dekorierten Dachrinnen kann der Flügel von dem „Abbey Graveyard“ (Friedhof der Abtei) aus gesehen werden. Das Workhouse war lokal unter dem Namen „the gorm“ (Gorm aus dem irisch gälischen bedeutet blue – also die Farbe blau), da die Mauern mit einer Tünche angemalt worden waren, die ein blaues Desinfektionsmittel enthielt, um das Fieber fernzuhalten. Es war das irische Wort für blau „gorm“, das dem Workhouse den Namen gab. Das Gebäude wurde entworfen, um 800 Insassen zu beherbergen, jedoch, während der Großen Hungersnot (1845 – 1848), war die Anzahl der Insassen außerordentlich überschritten worden. |
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Vorgeschlagene Stadtrundgänge |
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Der Rundgang beginnt am Castle und führt uns über die Stadtbrücke, die 1844
fertig gestellt wurde. Rhodes und McMahon waren jeweils der Ingenieur und der
Auftraggeber. Der Erstere war ein Verwandter von Cecil John Rhodes nachdem
Rhodesien benannt worden ist.
Nun befinden wir uns auf dem „Custume Place“ und das Denkmal für den
Unabhängigkeitskrieg steht gleich in der Nähe des Ortes des „Tholsel“ oder des
Markthauses, welches in den 1830er Jahren abgerissen worden war. Wenn wir die
Stufen hinuntergehen, dann sehen wir auf unserer rechten Seite ein schmales
Gebäude (Hugh Campbell & Co. Solicitors) mit den oben abgerundeten Fenstern.
Dieses Gebäude war früher einmal ein Hotel. Es wurde 1897 gebaut, um die
Passagiere von den Dampfbooten zu versorgen, welche dann den Fluss befuhren. |
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| Das Strand House in der „Strand Street“ auf unserer linken Seite sollte auch
beachtet werden. Das kleine Gebäude mit dem Giebel zu unserer linken Seite war früher einmal eine Mühle. Es sieht so aus, dass es aus dem frühen 17. Jahrhundert stammt. Auf der Ranelagh Karte von 1784 wurde dieses Gebäude als Mühle gekennzeichnet. Später wurde das Gebäude in ein Kutschenhaus für das benachbarte Haus (welches heute abgerissen ist) umgewandelt. Und wiederum später wurde aus dem Haus ein Betriebsgebäude für einen Bootsbauer. Heute ist es ein privater Wohnsitz. |
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| Jetzt befinden wir uns auf dem letzten übriggebliebenen Teil der alten Brücke
von Athlone, die 1567 gebaut worden war und deren westlichen Bögen von Sergeant
Custume und seine Männer während der Großen Belagerung verteidigt worden waren.
„ Does any man dream that a Gael can fear? Diese Zeilen wurden von dem aus Limerick stammenden Dichter Aubrey de Vere verfasst. Sie stammen aus dem Gedicht „Ballad of Athlone“, das ich am Ende des Athlone Stadtführers wiedergebe. Der Name des Platzes hinter uns, der „Custume Place“, erinnert an den Sergeant
Custume. Früher hatte der Platz den Namen „Victoria Place“.
Auf unserer rechten Seite wurde die gesamte Seite der „Northgate Street“
saniert. Abseits der „Methodist Church“ (Kirche der Methodisten) nimmt ein
großer Apartmentkomplex mehr als die Hälfte der Straße ein. Dieses Areal war
einst ein Teil des Geländes des kurzlebigen „Stirabout Harbour“, der diesen
Namen erhielt, weil die Arbeiter anstatt mit Geld mit Essen bezahlt wurden (Stirabout
= irischen Hafermehlbreis (ir[isch] lite, angloir[isch] stirabout). |
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Die Gebäude auf der linken Seite der Straße zwischen „Court Devenish“ und dem „Custume
Place“ sind heute noch unversehrt. Das Haus mit der Nummer 9, welches heute das
Rote Kreuz beherbergt, war im 18. Jahrhundert der Wohnsitz von Eliza Goldsmith,
die 1769 in dem Inneren des Glockenturmes von St. Mary’s Church bestattet worden
war. Das heutige Gebäude dürfte 1847 errichtet worden sein, als die
„Incorporated Society for the Promotion of Protestant Schools“ (der eingetragene
Verein für die Förderung protestantischer Schulen) hierher zog. Von der anderen Straßenseite aus zogen 1914 die Freimaurer hierher und sie errichteten eine Halle. Das Datum 1810, das sich oberhalb der Tür befindet, verweist auf einen neuen Freibrief hin, der den Freimaurern verliehen wurde. Die Loge kann ihre Ursprünge in Athlone bis in das Jahr 1720 zurückverfolgen. |
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| Hinter der nächsten Tür mit der Nummer 7 (Coyle and McGerr) dürfte sich der
Geburtsort von dem Künstler Richard Rothwell RHA (RHA – Royal Hibernian Academy
– Königlich Irische Akademie) (1800 – 1868) befinden. Der Name seiner Mutter war
Holmes und ihre Familie lebte hier von den frühen 1760er Jahre an bis ins frühe
1800. Dr. John B. Burgess, der viele der Aufzeichnungen über die frühe Geschichte von Athlone angefertigt hat, lebte hier von den 1920er Jahren bis in die 1950er Jahre. Die Nummer 5 (John Francis Menswear) ist ein ansehnliches Backsteinhaus, das 1895 errichtet worden war und das zwischen den 1920er und den 1930er Jahre als Hotel diente. |
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| Nun überqueren wir den Fluss und kommen so zu dem Castle zurück. | |||
| 2. Vom Castle zum St. Mary’s Square Wenn man über die Brücke zum “Custume Place” geht, dann befindet sich auf der linken Seite ein reizvolles rotes Backsteingebäude (Dillons Shoes), das ungefähr aus dem Jahr 1910 stammt und das in Athlone das einzige Beispiel des „art nouveau style“ (des Jugendstils) ist. Das Nachbarhaus (The Genoa Café) befindet sich an dem Ort eines Bauwerkes, das 1626 gebaut worden war und das unter dem Namen „de Ginkel’s House“ bekannt wurde. General de Ginkel hielt sich hier angeblich während der Großen Belagerung auf. Das ursprüngliche Haus hatte ein herrliches Türfutter, das jedoch bei dem Abriss im Jahr 1939 verloren ging. Auf der anderen Straßenseite befindet sich eines der ältesten Geschäfte von Athlone. |
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Es ist die Firma von Thomas Burgess & Sons. Gegründet wurde die Firma 1839 und das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1899. Wenn man weiter die Straße hinaufgeht, dann befindet sich zur rechten Seite eine Gasse, die von der „Church Street“ zum Fluss hinunter führt. Es ist die „Lloyds Lane“, die nach einer einheimischen Familie benannt wurde, die ein Gründstück in der Nachbarschaft besaß. Das bezaubernde zweistöckige Haus auf der rechten Seite der Gasse wurde 1803 gebaut und es besitzt heute immer noch die originalen Sprossenfenster und die meisten der originalen Gläser in den Fenstern. |
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| Das Gebäude zur Linken, von der Gasse aus gesehen auf der anderen Straßenseite
(Church Street Nummer 10), hat ein ungewöhnliches, großes, georgianisches
Türfutter. Das Wappen von Vicomte Wilmot befindet sich in der Mauer der
Rückseite dieses Hauses. Er dürfte an diesem Ort wohl gelebt haben. Der Laden
nebenan (Nummer 12) war früher eine Apotheke, die Flemings genannt wurde. 1912
kaufte eine einheimische Lady (Anmerkung von Inga: Dabei handelte es sich um
Margaret Rice, siehe weiter unten) hier Tabletten, bevor sie mit ihren fünf
Kindern nach Amerika aufbrach. Das Schiff, mit dem sie fuhr, war die Titanic.
Sie und ihre fünf Kinder ertranken. Sie wurde anhand des Namens der Apotheke und der Adresse auf der Tablettendose identifiziert. Innerhalb einer Familie war dies der größte Verlust bei der Titanic Tragödie. |
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Zur Info: Die Titanic und die Geschichte der zehn Passagiere aus Athlone |
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Miss Margaret Marcella „Maggie“ Daly Margaret (Maggie) Daly war eine Freundin und an Bord der Titanic die Mitpassagierin von Bertha Mulvihill. Margaret Daly kam ebenfalls aus Athlone und sie war 30 Jahre alt, als sie sich dazu entschloss, nach Amerika zu gehen. Margaret war ein Passagier der dritten Klasse und ihr Ticket mit der Nummer 382650 hatte in Athlone ₤6.00 gekostet. Da sie eine Freundin von Bertha Mulvihill war, gingen sie gemeinsam an Bord der Titanic… das bedeutete auch, dass sie unter der Obacht von Eugene Daly stand. Margarets Raum befand sich in der Nähe der Dampfkesselräume der Titanic. In der Nacht der Kollision wurde sie von Mr. Daly alarmiert und zusammen mit Bertha Mulvihill schaffte sie es unverletzt in ein Rettungsboot. Ihre Freundin erlitt jedoch einige Rippenbrüche. |
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Ihr Rettungsboot wurde von der Carpathia gerettet
und mit ihr gelangten sie dann nach New York. Es ist sonst wenig über das Leben
von Maggie Daly nach der tragischen Nacht auf dem Atlantik bekannt.
Bertha Mulvihill |
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| Bertha Mulvihill war 24 Jahre alt, als sie Irland an Bord der Titanic verließ.
Sie schiffte sich als Passagier der dritten Klasse ein, ihre Ticket Nummer war
die 382653 und es kostete 7 Pfund. Bertha war nicht alleine, als sie an Bord der Titanic ging – sie verließ Irland zusammen mit ihrer Freundin Maggie Daly, die ebenfalls aus Athlone stammte. Sowohl Maggie als auch sie wurden an Bord unter die Fittiche von Eugene Daly genommen, der ebenfalls aus Athlone kam. Ihr Raum befand sich in der Nähe des Dampfkesselraumes. In dem Moment des Aufpralls wusste sie, das etwas nicht in Ordnung war. Sie bedeckte mit ihrem Mantel ihre Schlafbekleidung, zog ihre Schuhe an und nahm dann nur noch ihre zerfledderte Bibel mit sich, die sie von ihrem Vater erhalten hatte. Zusammen mit Maggie und Eugene rannte sie zu den Freilichtdecks. |
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Letztendlich schaffte sie es zu dem Rettungsboot Nummer 15, in das sie
dann zusammen mit Maggie einstieg. Als die Titanic sank, nahm sie die
ganzen Besitztümer von Bertha mit sich, einschließlich eines Bildes von
Robert Emmett. In Briefen, die sie nach Athlone zurück schrieb, beschrieb sie, dass sie, als
das Schiff versank, sie „Goodbye Robert“ geschrien hätte und sie dann auch noch
"poor lad he was drowned" (armer junger Mann, er ist ertrunken) gesagt hätte.
Wie auch andere Überlebende in den Rettungsbooten, wurde sie an Bord der
Carpathia genommen. Mr. Eugene Daly |
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| Eugene war ein großer Liebhaber von der Musik und in den Musikkreisen von Athlone war er bekannt. Er spielte in der "Clann Uiseach" Dudelsack Musikgruppe. In der Musikgruppe spielte er einen "Uileann Pipes" (der Name Uileann Pipes stammt aus dem irischen (gälische Sprache) und bedeutet soviel wie Ellenbogen-Pfeifen. Der Name erklärt bereits den Unterschied zum schottischen Dudelsack, bei dem der Luftstrom durch das Blasen des Musikers in den Blasbalg erzeugt wird. Beim irischen Dudelsack wird die Luft von einem Blasbalg geliefert, welcher unter dem rechten Oberarm des Spielers angeschnallt und vom Ellbogen bedient wird. Außerdem hat der irische Dudelsack als einziger Register. Weitere Unterschiede liegen vor allem in der Tonart und im Klang. Der schottische Dudelsack ist in F-Dur gestimmt, der irische in D-Dur. Der irische Dudelsack klingt weicher und wehmütiger.) |
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| Eugene erstand sein Ticket für die Titanic für neun Pfund bei Butlers in Athlone,
in „the Square“ gelegen. Er soll, während die Titanic von Cobh aus startete, auf
dem Deck der dritten Klasse gestanden und auf seinem irischen Dudelsack, seinem
einzigen Besitz an Bord der Titanic, das Lied "Erin's Lament" gespielt haben.
Später gab er 50 Pfund für den Verlust seines irischen Dudelsackes an. Das
überstieg den eigentlichen Wert um einiges. Während der Reise gab Eugene Daly auf Maggie Daly und Bertha Mulvihill Acht. In der Nacht der Kollision beeilte er sich, um die zwei Frauen vor der Gefahr zu warnen. Er half den beiden Frauen in das Rettungsboot Nummer 15. Als er ebenfalls versuchte, an Bord des Rettungsbootes zu gehen, wurde er mit vorgehaltener Pistole zurückgehalten. Der Offizier gab an, dass kein Mann an Bord gehen durfte, andernfalls würde dieser Mann bei dem Versuch, an Bord des Rettungsbootes zu kommen, auf der Stelle erschossen werden. Eugene wurde Zeuge, wie der Offizier zwei Männer erschoss. Später sah er diesen Offizier tot an Deck liegen… er hatte sich selbst erschossen. Eugene sprang dann vom Bord der Titanic in das Wasser, kurz bevor das Schiff versank. Später beschrieb er, wie kalt das Wasser gewesen war und wie er es nicht zu träumen erwartet hatte, dieses eisige Wasser zu überleben. Dann fand er ein Rettungsboot, das gekentert war. Mit der Hilfe von anderen Überlebenden und mit der Hilfe von der Welle, die von dem Bug der Titanic erzeugt wurde, als dieses in das Wasser krachte, schaffte er es, das Rettungsboot wieder aufzurichten. Er soll gesagt haben, dass er in dem Rettungsboot sehr gelitten hat, bis die Carpathia kam und damit begann, um vier Uhr morgens herum, Überlebende aufzunehmen. Eugene Daly erreichte New York mit nichts außer seinem Leben, denn er hatte sowohl seinen irischen Dudelsack, sein Gepäck und auch 98 Pfund, die er angespart hatte. In New York wurde er durch die Presse als der Dudelsackspieler benannt, der spielte, als das Schiff sank. Mr. Daly blieb zehn Jahre lang in Amerika, bevor er 1922 mit seiner Frau Lillian nach Athlone zurückkehrte. Er hatte eine Tochter namens Marion, die nach Amerika emigrierte. Mr. Daly blieb über das Ereignis beiläufig und er sprach nur darüber, wenn er gefragt wurde… obgleich er 1958 den Filmmachern von „A night to remember“ (Die letzte Nacht der Titanic) über das Ereignis berichtete. Nachdem seine Frau gestorben war, kehrte er in den 1960er Jahren nach Amerika zurück, um dort zusammen mit seiner Tochter zu leben. Das war seine letzte Atlantiküberquerung. Er starb 50 Jahre nach der tragischen Nacht am 31. Oktober 1965 in Amerika. Er wurde auf dem Friedhof von St. Raymond in der Bronx in einem anonymen Grab bestattet. 1999 wurde Eugenes Bericht über seine Rettung für $3.500 bei Christie’s in Manhattan versteigert.
Delia Henry
Clonown, Athlone, Ireland, Friday 5th My Dear Aunt,
Just a line to let you know that I am to leave Athlone on Wednesday 10th April. I hope to God that we will get there all right. The ship is supposed to go in four and a half days. I hope you do have this small note. Hoping to meet you soon with Gods help.
It was a great disappointment over that Miss Mee as she could not get to come. But there is some people going from Athlone. We must put our trust in God, he is the best.
Dear Aunt, I know sister Lizzie will feel bad not to know that I did not pick up with anyone from home, for the way it is home with the people is all to Boston they do go to. But I hope to God I do get there all right.
Well dear Aunt this is the name of the boat -Titanic- I am going on. I hope you do meet. I will wear a black coat and skirt and black hat with black and white ribbon on it.
I close with best of love to you all from your fond niece,
Delia Henry
Clonown, Athlone, Irland, Freitag, der 5. Meine liebe Tante,
Nur ein paar Zeilen, um Dich wissen zu lassen, dass ich Athlone am Mittwoch, den 10. April verlassen werde. Ich hoffe zu Gott, dass wir in Amerika wohlbehalten ankommen werden. Das Schiff soll in viereinhalb Tagen abfahren. Ich hoffe, Du wirst diese kleine Notiz erhalten. Ich hoffe, dass ich Dich mit Gottes Hilfe bald treffen werde.
Es war eine große Enttäuschung, dass Miss Mee nicht kommen konnte. Aber es gibt einige Personen, die auch von Athlone aus aufbrechen. Wir müssen unser Vertrauen in Gott setzen, er ist der Beste.
Liebe Tante, ich weiß, dass sich Schwester Lizzie bei dem Gedanken nicht wohl fühlt, dass ich mit niemanden von zu Hause aufbrechen werde. Unterwegs fühle ich mich unter all den Leuten, die nach Boston gehen wollen, heimisch. Aber ich hoffe zu Gott, dass ich dorthin gut hingerate.
Nun, liebe Tante, der Name des Schiffes, mit dem ich reisen werde, ist – Titanic -. Ich hoffe, dass ich, wenn ich Dich treffe, einen schwarzen Mantel und einen Rock und einen schwarzen Hut mit einem schwarz-weißen Band tragen werde.
Ich beende den Brief mit viel Liebe zu Dir, Deine liebevollen Nichte,
Delia Henry
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Mrs. Margaret Rice (Norton) Mrs. Margaret Rice (Norton) wurde am 6. Oktober 1872 in Athlone geboren. Schon im frühen Alter zog sie mit ihrer Familie nach Kanada. Als Margaret 19 Jahre alt war, heiratete sie William Rice. Er war ein Expedient bei der „Grand Trunk Railway“ in Montreal in Kanada. Sie zogen nach Irland und heirateten dort. Als allerdings ihr Erstgeborener starb, er erstickte tragischerweise an einem Kinderschnuller, entschlossen sie sich dazu, wieder nach Kanada und Montreal zurückzukehren. In Montreal ließen sie sich für eine Weile nieder. Zwei von ihren Kindern wurden dort geboren. George wurde am 30. November 1909 und Fredrick Thomas am 19. Januar 1908 geboren. 1909 zogen sie erneut um. Dieses Mal zogen sie nach Spokane Washington. Während der Zeit in Spokane arbeitete William für die „Great Northern Railway“ als Maschinist. Ihr Sohn Eugene wurde in Washington am 13. Oktober 1909 geboren. |
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| Gerade, als es danach aussah, dass Margaret ihr Leben nach dem Tod ihres
Erstgeborenen wieder in den Griff bekam, gab es in ihrem Leben wieder einen
bedeutenden Wendepunkt. Ihr Ehemann William wurde bei einem Zugunglück an seinem
Arbeitsplatz getötet. Margaret erhielt durch diesen Unglücksfall eine
Versicherungszahlung von 300 Pfund. Sie benutzte das Geld, um wieder zurück in Irland ein neues Leben anzufangen. Sie zog 1910 mit ihren Söhnen zurück nach Athlone. Gleichzeitig mietete sie in Athlone Räume von Bernard Finnerty. Diese befanden sich in der „Castle Street“ Nummer 9 auf der Connaughter Seite von Athlone. Während ihrer Zeit in Athlone nahm sie 1911 an der Volkszählung teil. Im Jahre 1912 entschloss sich Margaret Rice dazu, erneut umzuziehen und wieder nach Spokane in Washington zurückzukehren. Sie buchte in Athlone eine Passage auf der Titanic. Ihr Ticket hatte die Nummer 382652 und kostete 29 Pfund. Sie ging am 11. April 1912 in Queenstown als Passsagier der dritten Klasse zusammen mit ihren fünf Kindern Albert (10 Jahre alt), George Hugh (9 Jahre alt), Eric (7 Jahre alt), Arthur (4 Jahre alt) und Eugene (2,5 Jahre alt) an Bord der Titanic. Fredrick Thomas Rice Name erschien nicht auf der Passagierliste. Margaret war auf sich selbst gestellt und erhielt so nach der Kollision keine Hilfe. Während der Panik an Bord, nachdem der Eisberg die Titanic getroffen hatte, wurde Margaret von Bertha Mulvihill in dem Bereich der dritten Klasse gesehen. Sie hatte gesessen und sie trug ihren Sohn Eugene, während die anderen Kinder ihren Rock anfassten. Die gesamte Familie starb in dieser Nacht an Bord der Titanic. Ihr Körper wurde von dem Kabelverlegungsschiff „the Mackay and Bennett“ gefunden und sie wurde als Gefundene Nummer 12 eingetragen. Sie war ungefähr 40 Jahre alt gewesen. Sie trug ihren Ehering und sie hatte insgesamt 12 Pfund an Geld und drei Pfund in Gold in ihren Taschen dabei. Sie wurde aufgrund ihres Rosenkranzes als Katholikin identifiziert. Der wichtigste Gegenstand, den sie jedoch bei sich hatte und aufgrund dessen sie identifiziert werden konnte, war eine Pillendose. Sie hatte sich die Tabletten am 9. April 1912 verschreiben lassen. Die Tabletten wurden ihr von der „Flemming’s pharmacist“ (Flemmings Apotheke) in der „Church Street“ in Athlone verkauft. |
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| Ein anderer Gegenstand, der für ihre Identifizierung nützlich war, waren ihre
Schuhe, auf denen „Parson’s of Athlone“ (Parson’s von Athlone) zu lesen stand.
Am 25. September 1912 wurde sie vollständig identifiziert. Sie wurde in Mount Olivet auf dem katholischen Friedhof bestattet. Das Schiff „the Mackay and Bennett“ fand auch den Leichnam eines zwei Jahre alten Kindes. Der Körper wurde zu allererst und wahrscheinlich fälschlicherweise als der von Gosta Leonard Palsson identifiziert, der von seiner Mutter Alma als vermisst gemeldet worden war. Auch ihre Familie war durch diese Tragödie ausgetilgt worden. Heute liegen die beiden Körper sowohl der von Alma als auch der von dem „unbekannten Kind“ zusammen in Halifax begraben. Das „unbekannte Kind“ könnte auch Margarets Sohn Eugene gewesen sein. Dieses recherchierte der Titanic Forscher Alan Ruffman. |
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Zitat aus: http://library.thinkquest.org/C0119483/hometx/manifest.html ; frei aus dem Englischen übersetzt von Inga
Nun kommen wir an dem „Prince of Wales“ Hotel vorbei. An diesem Ort befindet sich schon seit nahezu dreihundert Jahren ein Hotel. Das alte Hotel wurde in den frühen 1960er Jahren abgerissen. Es war ein sehr elegantes, spät georgianisches Gebäude, welches vielen berühmten Personen des 19. Jahrhunderts als Unterkunft diente. Zu diesen Personen gehörten:
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Zur Info: Charles Stewart Parnell aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Charles Stewart Parnell (* 27. Juni 1846; † 6. Oktober 1891 in Brighton) war ein politischer Führer in Irland und eine der wichtigsten irischen Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. William Ewart Gladstone (lange Zeit britischer Premierminister) hielt Parnell für die bemerkenswerteste Person, die er in seinem Leben getroffen hat. Der Premierminister Herbert Henry Asquith beschrieb ihn als eine der drei oder vier größten Männer des 19. Jahrhunderts, während Richard Burdon Haldane ihn als die stärkste Persönlichkeit ansieht, die das britische Unterhaus in 150 Jahren gesehen hat. |
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| Familiärer Hintergrund Charles Stewart Parnell wurde 27. Juni 1846 in der Grafschaft Wicklow mit adliger Abstammung geboren. Er war der 3. Sohn und das 7. Kind von John Henry Parnell, einem wohlhabenden anglo-irischen Grundbesitzer und seiner amerikanischen Frau Delia Stewart, Tochter des berühmten amerikanischen Seehelden Kommodore Charles Stewart.
Charles Stewart war seinerseits Stiefsohn eines Leibwächters von George
Washington. Kommodore Stewarts Mutter, Parnells Urgroßmutter, gehörte zur
Tudor-Familie und war deswegen entfernt verwandt mit der britisch-königlichen
Familie. John Henry Parnell war der Cousin eines der führenden irischen
Aristokraten, Lord Powerscourt (siehe auch: Powerscourt Gardens). Charles
Stewart Parnell hatte also von Geburt an weitreichende Beziehungen zu den besten
Kreisen der Gesellschaft.
Der Führer Parnell
Mrs. O'Shea "Who is the master of the party?" Eines seiner reizbaren Parteimitglieder, Timothy Michael Healy, antwortete mit den legendären Worten "Wer ist die Mätresse dieser Partei?" (Who is the mistress of the party?).
Parnells Tod |
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Zur Info: George, Herzog von Cambridge aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Seine Königliche Hoheit Prinz George William Frederick Charles von Großbritannien, Irland und Hannover, 2. Herzog von Cambridge, Earl of Tipperary, Baron of Culloden (* 26. März 1819 in Hannover; † 17. März 1904 in London) war ein britischer Feldmarschall. George William Frederick Charles wurde als Sohn von Prinz Adolphus Frederick, Herzog von Cambridge und Prinzessin Auguste von Hessen-Kassel geboren und wurde bereits 1837 Oberst der britischen Armee und stieg 1845 zum Generalmajor auf. Im Krimkrieg führte er als Generalleutnant die 1. Division nach der Krim und nahm an den Schlachten an der Alma, bei Balaklawa und bei Inkerman teil. |
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Anschließend kehrte er nach England zurück. Im Juli 1856 wurde er zum
„General Commanding-in-Chief“ (dem führenden Militärberater des Kriegsministers) des
britischen Heeres ernannt.
In dieser Stellung arbeitete er für eine verbesserte Ausrüstung der Truppe und
für die Errichtung stehender Lager. Am 9. November 1862 erfolgte seine Ernennung
zum Feldmarschall. Am 12. November 1887 wurde er anlässlich seines 50jährigen Dienstjubiläums zum
Oberbefehlshaber der Armee ernannt. Das Kommando legte er am 1. November 1895
nieder.
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| Vorgänger Henry Hardinge, 1. Viscount Hardinge |
Oberbefehlshaber der britischen Armee 1856 / 1887 - 1895 |
Nachfolger Garnet Joseph Wolseley |
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| Zitat aus: http://de.wikipedia.org/wiki/George,_Herzog_von_Cambridge
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Zur Info: John L. Sullivan John Sullivan aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie John L. Sullivan (* 15. Oktober 1858 in Roxbury, Boston, MA, † 2. Februar 1918 in Abington, MA) war Boxer und ging als erster offiziell geführter Schwergewichtsweltmeister in die Boxgeschichte ein. Sowohl im Kampf mit den heute üblichen Boxhandschuhen, als auch im Duell mit den blanken Fäusten machte er sich einen Namen. Er galt als sehr schlagstarker Boxer, und seine teilweise über 75 Runden gehenden, spektakulären Kämpfe machten ihn zu einem der ersten Sportidole der USA. |
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| Er schlug den damals berühmtesten Schwergewichtler Paddy Ryan, ebenfalls
irisch-amerikanisch, 1882 und 1885 KO. Am 28. August 1885 besiegte er nach den Queensberry-Regeln in Cincinnati Dominick McCaffrey in 7 Runden und wurde somit zum ersten anerkannten Schwergewichtsweltmeister. Gegen seinen britischen Rivalen Charlie Mitchell boxte er 1888 in Chantilly (Frankreich), nach "London Prize Ring rules" und ohne Handschuhe (s. a. Bare-knuckle), in einem Kampf über 39 Runden, nur Unentschieden. Sein berühmtester KO gelang ihm 1889 gegen Johnny Kilraine, der von Mitchell trainiert wurde, ebenfalls mit blanken Fäusten und nach "London Prize Ring rules" in der 75. Runde. 1891 weigerte er sich gegen den farbigen Kanadier George Godfrey ("Old Chocolate") anzutreten, absolvierte jedoch einen Schaukampf gegen einen weiteren irisch-stämmigen Amerikaner, Jim Corbett. Über sieben Jahre konnte er seinen Titel verteidigen, ehe er am 7. September 1892 von Corbett in einem Kampf, der bis in die 21. Runde ging, entthront wurde. Sullivan weigerte sich immer gegen farbige Gegner anzutreten, so verweigerte er beispielsweise auch, den Kampf gegen "The black Prince", Peter Jackson. Er galt als Alkoholiker. 1990 wurde er in die Hall of Fame des Boxens aufgenommen. Zitat aus: http://de.wikipedia.org/wiki/John_L._Sullivan |
Daten Geburtsname Gewichtsklasse Nationalität Geburtstag Geburtsort Todestag Todesort Stil Größe Kampfstatistik Kämpfe Siege K.-o.-Siege Niederlagen Unentschieden Keine Wertung
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John Lawrence Sullivan Schwergewicht US-Amerikanisch 15. Oktober 1858 Roxbury 2. Februar 1918 Abington Linksauslage 1,79 m 38 35 30 1 2
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Auf der anderen Straßenseite befindet sich ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert
mit einem interessanten Türfutter (Paul Andre’s). Zur Info: John McCormack Leben und Karriere Stimme und Bedeutung
Diskographie Wir kommen nun zur „Mardyke Street“ und die Gasse, die zu unserer Rechten zum
Fluss hinunter führt, wird „Griffith Street“ genannt. Das Gebäude daneben ist
ein Haus aus der Mitte des 18. Jahrhundert mit einer wunderschönen,
viktorianischen Ladenfront. Auf unserer linken Seite befindet sich das „Royal
Hoey Hotel“, dessen Geschichte auch beinahe dreihundert Jahre zurückreicht. In
den 1720er Jahren wurde es „Luscomb’s Hotel“ genannt und später war es drei
Generationen lang in dem Besitz der Kelly Familie. Das heutige Hotel wurde 1809
gebaut und erst kürzlich wurde es modernisiert und erweitert. Das große Gebäude
auf der Insel in der Mitte der Straße trennt die „Mardyke Street“ von der „Sean
Costello Street“ (Irishtown). Dieses Haus wurde 1817 errichtet und es dürfte der
Platz eines Spitals oder Leprakrankenhauses gewesen sein, welches im Mittelalter
außerhalb des Osttores existiert hatte.
Es war 1921 der Schauplatz eines Zwischenfalls während des
Unabhängigkeitskrieges, als zwei einheimische Mitglieder von den „Irish
Volunteers“ (irischen Freiwilligen) die Mardyke Street in Richtung St. Mary’s
Square entlang gingen. Es waren Harry O’Brien, der mit seinem Bruder zusammen
eine Schneiderei in der Mardyke Street betrieb und James Tormey, gebürtig aus
Moate. Sie bemerkten, dass ihnen eine Gruppe von den berüchtigten „black and
tans“ (schwarz und gelbbraunen) folgte.
Dieser Bereich von Athlone war früher der Schafmarkt der Stadt. Wir befinden uns
nun bei der Kirche und wenn wir nun nach Osten sehen, können wir den Kirchturm
von dem „Bower Convent“ (Bower Kloster) auf einem erhöhten Platz auf dem
nächsten Hügel sehen. Das Kloster wurde 1884 errichtet und es wurde in den
1960er Jahren erweitert. Es hat eine stattliche Kapelle mit einer Fensterrose. 3. Connaught Walk |
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| Wir gehen nun hinter dem Castle weiter den Hügel hinunter, dabei sollte man auch einen Blick auf das hübsche Türfutter neben dem Square House im Regency Baustil werfen (Der Begriff des Regency beschreibt eine Epoche in der Geschichte des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Irland. Im Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert wurden viele bestehende Trends weiterentwickelt. In der Architektur nahm frühere Entwicklungen des Gothic Revivaloder des Klassizismus auf und entwickelt diese weiter. Das Regency ist geprägt von einem stilistischen Eklektizismus und dem Nebeneinander verschiedenster Stilrichtungen. Es markiert damit den Übergang zum Historismus im Königreich Großbritannien). Das zweistöckige Haus zur Rechten (Nummer 9) wird heute als Anwaltskanzlei benutzt. Es befindet sich an dem Ort eines Hauses, in dem Thomas Power O’Connor (T.P.) 1848 geboren wurde. Sein Vater führte einen Billardsalon und obwohl das Geld nicht im Überfluss vorhanden war, kaufte die Mutter von Thomas Power O’Connor ein Los für 5 Pfund der Staatlichen Lotterie Hamburg. Sie gewann ₤ 100 und war so in der Lage, ihren Sohn zur Universität nach Galway zu schicken. Er ging später nach London, wo er als Journalist arbeitete. Als er die ersten ₤ 100 verdient hatte, schickte er ₤ 95 zurück zu seiner Mutter, er behielt nur ₤ 5 für sich. Er trat in die Politik ein und wurde 1880 für Galway zum „Member of Parliament“ (Mitglied des Parlamentes) gewählt. Später vertrat er die schottische Abteilung von Liverpool für über vierzig Jahre. Dies war der einzige Sitz der Nationalisten, der von der „Irish Home Rule Party“ außerhalb von Irland innegehalten wurde. Er wurde der erste britische Filmzensor. Er beendete seine politische Karriere als „father of the house of commons“ (Vater des Unterhauses). Eine Gedenktafel an der Wand des Hauses erinnert an diesen bedeutenden Athlonianer, jedoch ist sein Todesjahr 1929 und nicht 1930, so wie es auf der Gedenktafel steht. |
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| Ein Jahrhundert vor Thomas Power O’Connor wurde hier ein Mann mit dem Namen Francis Donnelly geboren, der dieses Haus besaß. Er war ein Apotheker und er wurde von vielen der Einheimischen auch Dr. Donnelly genannt. Er hatte einen Sohn namens Ross, der offenbar als „boots“ (Rausschmeißer) in der Schänke von dem „Three Blackamoor Heads“, der heutigen „Seans Bar“ am untersten Punkt des Hügels arbeitete. Während er noch ein junger Mann war, ging Ross auf große Fahrt und arbeitete zuerst als Kabinenjunge. Er stieg in den Rang eines Hafenkapitäns auf und letztendlich wurde er ein Admiral und ein Baronet. Er wurde unter dem Namen Sir Ross Donnelly (1761 – 1840) bekannt und er besaß ein Haus in der „Harley Street“ in London. Eine seiner Töchter heiratete 1816 den 20. Lord Audley. |
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| Zur Info: Baronet aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Baronet (von Baron) ist ein erblicher britischer Ehrentitel. Die Baronets gehören nicht zur peerage; zusammen mit den Knights bilden sie die sogenannte Gentry. Die Anrede lautet Sir und Lady. Das "Sir" wird vor den Vornamen gesetzt. Baronet erscheint nach dem Familiennamen. Oft wird Baronet mit Bar., Bart. oder Bt. abgekürzt. Der Namenszusatz Sir wird nur in Verbindung mit dem Vornamen oder dem Vor- und Zunamen verwendet, also z.B. "Sir Walter" oder "Sir Walter Elliot", aber niemals "Sir Elliot". Die Schreibweise "Sir - Elliot" ist zulässig. Der Begriff Baronet wurde ursprünglich für Adlige verwendet, die das Recht auf einen Sitz im Parlament verloren hatten. Als erbliche Rangklasse wurde der Titel am 22. Mai 1611 von Jakob I. von England zum Zwecke der Besiedlung Irlands eingeführt. Jakob bot ihn 200 Männern vornehmer Herkunft und einem Mindesteinkommen von 1.000 Pfund im Jahr gegen eine Zahlung in die königliche Schatulle an, die dem Sold von 30 Soldaten über drei Jahre entsprach. Die Baronetage von Irland wurde 4 Monate später, am 30. September 1611 und die von Schottland im Jahre 1625 errichtet. Seit der Vereinigung Englands und Schottlands im Jahre 1707 wurden nur noch Baronetcies von Großbritannien verliehen und seit der Union mit Irland 1801 nur noch Baronetcies des Vereinigten Königreichs. |
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| Die Rangfolge der Baronets richtet sich nach dem Datum der Verleihung. Je älter
das Patent, desto höher der Rang. Die Nachfolge in der Würde eines Baronets wird mit der Verleihung geregelt. In den meisten Fällen ist der älteste lebende Sohn des Erblassers der Erbe des Titels. Hatte der Erblasser keinen Sohn, kann der Titel auch auf einen anderen männlichen Verwandten übergehen. In einigen Fällen, besonders bei schottischen Titeln, ist auch eine Weitergabe über die weibliche Linie möglich. Baronets, mit Ausnahme der schottischen, fügen ihrem Wappen die "Rote Hand von Ulster" als Herzschild hinzu. Zitat aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Baronet
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Zur Info: Gentry aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Als Gentry bezeichnet man den englischen Landadel (niedriger Adel) im Gegensatz zu Peer (höherer Adel). Hervorgegangen ist die Gentry aus der Verschmelzung des niederen Adels mit der schmalen Schicht wohlhabender bürgerlicher Landbesitzer (Commoners). Im Unterschied zu den Yeomen (Freibauern) bestellte die Gentry ihr Land nicht selbst, sondern bezog ihr in der Regel beträchtliches Einkommen aus der Verpachtung. Zur Gentry gehört ebenfalls der Landklerus. In Deutschland gab es eine vergleichbare Schicht nicht, hier waren die Standesgrenzen strikter gezogen. Die Angehörigen der Gentry führten ursprünglich keine (erblichen) Adelstitel, heute werden ihr auch die Baronets, die Knights (Ritterschaft) nur in Ausnahmen zugerechnet. Die Gentry spielte im Vorfeld der Industrialisierung eine wichtige Rolle, indem sie mit Einhegungen (Enclosures) die der Öffentlichkeit gehörenden Weiden (Allmenden) in ihren Besitz brachte und somit verkleinerte. Dies kann als ein Mitfaktor gesehen werden für die im 19. Jahrhundert massiv erfolgende Abwanderung der einfachen Landbevölkerung (Landflucht) in die Städte, wo sie dann das Proletariat bildete. Zitat aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Gentry
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| Nun sind wir am untersten Punkt des Hügels angelangt. Die Bar zur Rechten „The Castle Inn“ ist schon etliche Generationen lang ein Pub. Auf der anderen Straßenseite befindet sich „Seans Bar“. Dieser Pub war unter dem Namen „Three Blackamoor Heads“ bekannt und er befindet sich ebenfalls seit mehreren Jahrhunderten hier. Der Besitzer während der Großen Hungersnot von 1691 war Jacob Jaques, der wahrscheinlich ein Hugenotte war. Er verstarb 1722 im 59. Lebensjahr und er wurde auf dem Friedhof von St. Mary’s bestattet. Ein späterer Besitzer war Mark Begg, der 1736 den ersten Kutschendienst von Athlone nach Dublin startete. Das Haus an der Kreuzung „Main Street“ mit der „High Street“ wurde um 1820 herum gebaut. Es besitzt heute noch die originalen Sprossenfenster und auch das meiste Glas in den Fenstern des ersten Stocks ist noch original. |
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Der Block, dem wir jetzt gegenüberstehen, „Fry Place“, wurde 1806 an dem Platz eines Hauses namens „The Mansion House“ errichtet. Die zwei Häuser zur Linken wurden wieder aufgebaut und behielten dabei ihre ursprüngliche Fassade. Die zwei Häuser zur Rechten befinden sich noch in dem Originalzustand. Das Haus zu unserer linken Seite besaß eine der schönsten gregorianischen Ladenfronten von Irland, sie wurde jedoch vergleichsweise in neuerer Zeit entfernt. Zur Rechten von „Fry Place“ befindet sich in der High Street der Ort von „The Cock Pit“, wo früher einmal Hahnenkämpfe stattfanden. Etwas weiter den Hügel hinauf ist die „Bastion Gallery“ in der „Bastion Street“ ein gutes Beispiel für einen unveränderten viktorianischen Laden. Wir wenden uns nun nach links und dann nach rechts in die „Excise Street“. | ||
| Diese Straße war einst unter dem Namen „St. George’s Lane“ bekannt. In jüngsten Jahren sah diese Straße viele neue Bauvorhaben. Das große Gebäude zur Linken mit dem Bogengang auf dessen rechter Seite, der zum Fluss hinunterführt, wurde 1805 als Pfarrhaus für die St. Peters Church of Ireland gebaut. Der Bogengang führt zu „The Shambles“ (der Schlachtbank), wo die Schlachter der Stadt ihre Verkaufsstände hatten. Es war auch der Ort, der von den frühen Zirkussen benutzt wurde, die Athlone besuchten. Vor uns befindet sich der Haupteingang zu der Connaught Stadt vom Süden her gesehen. Er heißt St. Peters Port. Die Steine von diesem Tower und eine „Sheela-na-Gig“, die vermutlich von der „Cluniac Abbey“ (Cluniac Abtei) stammte und die auf der anderen Straßenseite gestanden hatte, können heute in dem Castle Museum angesehen werden. | |||
| Das benachbarte Gebäude ist ein Teil des St. Peter „Convent of Mercy“ (Kloster der Barmherzigkeit), welches 1857 geöffnet worden war. Das Haus gehörte vorher der O’Beirne Familie, die eine Destillerie in der Nähe hatte. Der Friedhof der Nonnen hinter dem Kloster enthielt auch die sterblichen Überreste von Schwester Mary Alphonsus Griffin. Sie war eine Cousine von dem Romanschriftsteller Gerald Griffin und von der Schwester Mary Vincent Lysaght, die als Krankenschwester in dem Krimkrieg gedient hatte und die 1858 verstarb. Über fünfzig irische Nonnen dienten im Krimkrieg als Krankenschwestern und sie hatten einen größeren Heilerfolg als Florence Nightingale, deren Ruhm sie verblassen lässt und deren Geschichte noch immer erzählt wird. |
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| Die Schule zur rechten Seite ist ein schönes Gebäude im gregorianischen Baustil.
Das Haus hat einen Säulengang und es hat eine Tafel, die folgendes verkündet:
„AN SCOIL CHLUINEACH AR CHOIMIRCE N N PEADAR AGUS POL“ |
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Das Türmchen auf dem Dach basiert auf einem Entwurf von dem Kirchturm der alten Abteikirche, wie er auf einer Medaille der Williamiten dargestellt wird, die an die Belagerung von Athlone im Jahr 1691 gedenkt. Die Schule wurde auf einem Teil des Geländes der Abteikirche gebaut. In dem frühen 1800 wurde auf dem Gelände von dem Rev. Annesley Strean eine Kirche der „Church of Ireland“ mit einem Friedhof errichtet. Dieser Kirche folgte 1840 eine neue Kirche in der „Pearse Street“ und so wurde aus diesem Gelände später eine Sägemühle. Als das Gebiet 1934 für den Bau der Schule gesäubert wurde, wurden die Überreste der auf dem früheren Friedhof begrabenen Personen in einer sehr breiten Mauer niedergelegt, welche die Grenze des Schulhofes mit der „Abbey Lane“ (Abtei Gasse) bildet. Die „Abbey Lane“ verbindet diese Straße mit der „High Street“. | ||
| Zu unserer rechten Seite befinden sich schöne Backsteinreihenhäuser aus der
späten viktorianischen Zeit. Es ist die „Goldsmith Terrace“. An einem der Häuser
befindet sich eine Gedenktafel, die angibt, dass John Count McCormack und seine
Familie hier in den 1890er Jahren gewohnt haben. Wir wenden uns nun rechts herum. Das Dean Crowe Theater zu unserer Linken war ursprünglich die alte katholische Kirche von St. Peter’s und als 1937 die neue Kirche eröffnet worden war, wurde aus ihr eine Gemeindehalle. Sie wurde nach dem hoch angesehenen Dean Crowe benannt, dem Gemeindepriester von St. Peter’s. Kürzlich wurde die Halle renoviert und so ist sie heute eines der schönsten Theater von Irland. |
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Wir befinden uns nun in der „O’Connell Street“ und zu unserer Linken befindet sich ein sehr reizvolles Haus mit im Erdgeschoss oben abgerundeten Fenstern, die von einem Säulengang von vier ionischen Säulen umrahmt werden. Das Haus wurde 1836 gebaut. Es war die erste Zweigstelle der „National Bank“ von Athlone. Ihr erster Filialleiter war John O’Connell, der ein Sohn von dem berühmten Daniel O’Connell war, dem Befreier. Er repräsentierte für die nächsten Jahre die Stadt als Mitglied des Parlamentes. Daniel besuchte die Bank als er zu einer Stippvisite nach Athlone kam, um für seinen Sohn zu werben, der anschließend den Sitz gewann. | ||
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Zur Info: Daniel O’Connell Leben Der Kampf für die Gleichberechtigung der Katholiken
Der Kampf für die Abschaffung der Union
Politische Grundsätze und Ziele
Vermächtnis Das Haus wurde später der Wohnsitz des katholischen „ Bishop of Elphin“ (Bischofs von Elphin), Dr. George Plunkett Browne. Später diente es als Amt für die Ertragssteuer. Die “O’Connell Street” hieß früher “Wentworth Street” und erhielt wahrscheinlich diesen Namen von dem Vierten Earl Fitzwilliam, dem „Lord Lieutenant of Ireland“ (der höchste Beamte von Irland) von 1794, dessen Familie Wentworth hieß. |
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| Nun sind wir in der „Connaught Street“, die Weiterführung der „O’Connell
Street“. Sie war einst eine schöne Einkaufsstraße mit vielen schönen
Ladenfronten. Auf der linken Seite in der Mitte der Straße ist „J. Fawl“ (The
Shamrock Bar) ein schönes Beispiel für eine viktorianische Ladenfront, die heute
leider verfällt. Auf der anderen Straßenseite ist „Lennons“ ein weiteres schönes
Beispiel. Nun kommen wir zum Ende der Straße. Hier ist „McNeill’s Bar“ ein ausgefallenes Gebäude aus dem frühen 18. Jahrhundert. Die Familie trieb hier seit mehr als einem Jahrhundert Handel. Das in der Nähe gelegene „Noggin Inn“ besitzt ein prächtiges gregorianisches Türfutter mit ionischen Säulen und einem Oberlicht. Jetzt befinden wir und an der Kanalbrücke, die ursprünglich 1757 gebaut worden war. |
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| Von ihr wird gesagt, dass sie die höchste Kanalbrücke von Irland gewesen
wäre. In den letzen Jahren wurde sie mit einer neuen, darunterliegenden Struktur
versehen. Das Areal vor dem Kanal war ursprünglich der „Spa Park“. Später
befanden sich hier die „Batteries“ (Geschützgruppen). Dies war ein riesengroßer
Komplex aus Redouten (Redoute bezeichnet im Festungsbau eine geschlossene
Feldschanze, die nach allen Seiten von gleich starken Brustwehren umgeben ist
und ausschließlich vorspringende Winkel aufweist) und Forts, der hier in dem
frühen 19. Jahrhundert errichtet worden war. Leider wurde er in den 1960er
Jahren abgerissen. Wir kehren nun auf der „Connaught Street“ zurück und biegen dann in die „Pearse Street“ ab. Vor dem Abbiegen sollte man aber noch das Haus aus rotem Backstein zur Linken anschauen, in welchem sich früher die Broderick Bäckerei befunden hat. Dies war der Geburtsort von dem Romanautoren John Broderick. Bei der Kreuzung der „Connaught Street“ mit der „Pearse Street“ befindet sich zur Rechten ein Gebäude, wo Patrick Sarsfield Gilmore (1829 – 1892) seine Ausbildung absolvierte. Er erhielt seine erste musikalische Ausbildung von Patrick Keating. Gilmore machte weiter und er wurde der führende US Kapellmeister des 19. Jahrhunderts. Er komponierte das berühmte Lied „When Johnny comes marching home“ und er vertonte das Amerikanische Bürgerkriegslied „John Browne’s body“. |
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Die Nummer 11 ist ein anmutiges gregorianisches Gebäude. Dies war der Wohnsitz von Patrick Keating (1796 – 1875), einem der größten Kapellmeister der Britischen Armee im 19. Jahrhundert. Er wurde an der königlichen Universität von Naples ausgebildet und er wurde ein überaus produktiver Komponist. Er erhielt Orden von Napoleon III. von Frankreich, König Victor Emanuel von Italien und Papst Pius XI.
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Nun passieren wir das Gerichtsgebäude, welches durch die kürzliche Renovierung
ein nettes Erscheinungsbild erhielt. Die kleine Gasse zu unserer Linken bringt
uns zu der früheren St. Peter’s Church (Church of Ireland).
In der Pearse Street fanden in der letzten Zeit viele Bauvorhaben statt. Im
hinteren Teil der Straße befindet sich auf der rechten Seite die Nummer 6. |
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| Wenn wir die Straße weiter hinunter gehen, dann gelangen wir zur „Barrack
Street“. Das Postamt mit seiner großen, oben abgerundeten Tür und seinen großen,
oben abgerundeten Fenstern, das aus den 1930er Jahren stammt, sollte nicht
übersehen werden. Jetzt befinden wir uns in dem „Market Square“ und wieder bei dem Castle. Man kann auch schöne Spaziergänge vor dem Castle entlang des Flusses unternehmen. Wenn wir rechts herum gehen, passieren wir eine Kirche, welche heute ein Restaurant beherbergt. Sie wurde 1859 als Kirche für die Presbyterianer gebaut und sie war unter dem Namen „Scotch Church“ (schottische Kirche) bekannt. Sie wurde von E. P. Gribbon entworfen. |
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| Oberhalb der Tür
befindet sich ein schönes Beispiel eines verzierten Fensters und auf der
Rückseite kann man ein Rosenfenster finden. Einst hatte die Kirche einen
Kirchturm, aber dieser wurde abmontiert und bei der katholischen Kapelle der
Ruhe in Curry in der Grafschaft Longford wiederaufgestellt. Dieses Areal ist
unter dem Namen „the Docks“ bekannt. Dies war im 19. Jahrhundert ein sehr
geschäftiger Ort. Die Kais wurden in den 1840er Jahren gebaut und viele der
Steine, die für ihre Fertigstellung benötigt wurden, wurden den Fluss hinauf von
Clorhane, in der Nähe von Clonmacnoise, nach Athlone gebracht.
Ein anderer Spaziergang führt unter dem Bogen der Stadtbrücke hindurch. Wir
passieren die Bibliothek und gehen weiter entlang der Baumreihe der Promenade.
Wir kommen dabei an dem Denkmal für John McCormack vorbei, das von Seamus Murphy
RHA gestaltet wurde. In der Nähe des Kasernentors ist ein ansehnliches
keltisches Kreuz errichtet worden, das an den jungen Athloner Anwalt J. J. Walsh
(1876 – 1903) erinnert. Wir passieren nun das „Watergate“ (Wassertor) und der
Spaziergang bringt uns nun (unter der Eisenbahnbrücke hindurch) zu dem Kanal bei
der Batterie Nummer 1. Der Weg führt weiter entlang des Kanals über die „Talbot
Avenue“ zur Hauptstraße nach Galway. Links herum geht es wieder zu dem Fluss, wo
wir unseren Rückweg über die Promenade zum Castle antreten.
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The Ballad of Athlone
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Die Ballade von Athlone
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| Zitat aus:
http://www.athlone.ie/AboutAthlone/History/BalladofAthlone.aspx
; aus
dem Englischen frei übersetzt von Rudi (http://forum.odge.de/), dafür noch
einmal vielen Dank
An Bord der Daisy wieder angekommen, machten wir gleich die Leinen los und
legten ab. |
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| So entschieden wir uns für eine Rundfahrt auf den Inner Lakes, die immer einen Besuch wert sind. Vom Coosan Point aus ging es erst einmal über den Killinure Lough zum Coosan Lough. Dieser ist von den Inner Lakes eigentlich der schönste See. Als wir uns dem Coosan Lough näherten, hielten wir Ausschau nach der schmalen Einfahrt, die meist plötzlich mitten im Schilfgürtel auftaucht. Wir fanden sie trotzdem auf Anhieb, so langsam hatten wir scheinbar schon Übung darin und so bog Holger in die sehr schmale Fahrrinne zum Coosan Lough ein. |
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| Die Fahrrinne wurde sogar noch enger, da ein umgekippter Baum mit seiner
Baumkrone den rechten Bereich versperrte. Holger fuhr sehr langsam und
vorsichtig auf das Hindernis zu und kam so auch sehr gut an der Baumkrone des
umgekippten Baumes vorbei. Nachdem wir die schmale Fahrrinne zum See hinter uns gebracht hatten, öffnete sich der Coosan Lough vor uns in seiner ganzen Breite. Noch musste man aber bei dem Durchfahren des Schilfgürtels sehr aufpassen, da rechts von uns etliche große Steine aus dem Wasser ragten. |
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Das wäre sicherlich nicht so spaßig gewesen, wenn der Bootsrumpf mit einem
dieser Steine kollidiert wäre. So fuhr Holger ganz vorsichtig an dieser
Engstelle vorbei. Wir meisterten auch diese Stelle und so konnten wir hinter dem
Schilfgürtel endlich auf den See fahren. Aufgrund seiner Breite und seiner
hieraus resultierenden großen Angriffsfläche zeigten sich auch auf dem See schon
etliche Schaumkronen. Die hatten wir schon im Schilfgürtel bemerkt.Wir hatten also doch die richtige Entscheidung getroffen, nicht noch ein letztes Mal auf den Lough Ree hinauszufahren. Holger fuhr einmal den kompletten See ab. Dann suchten wir wieder den Durchgang im Schilf, um über die schmale Fahrrinne wieder auf den Killinure Lough zu gelangen. Normalerweise hätte ich jetzt so langsam damit angefangen, unsere Sachen für die morgige Abreise zu packen, während Holger noch ein wenig mit dem Boot „spazieren fuhr“. Das hatten wir bisher immer so gemacht. Heute hatten wir aber noch so viel Zeit, so dass ich mich lieber dick anzog, die Kapuze aufsetzte, diese ganz weit ins Gesicht zog, um dann nach draußen zu gehen, damit ich mich mit der Kamera bewaffnet vorne auf das Bug der Daisy setzen konnte. Ich wollte die Durchfahrt zu dem Killinure Lough filmen. Zum Glück regnete es nicht. |
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| Während wir
wieder durch die enge Fahrrinne fuhren, konnte ich sehen, wie sich das
Boot den Weg durch das Seegras bahnte, dass fast bis zur
Wasseroberfläche reichte. Sobald wir auf der anderen Seite den
Schilfgürtel erreicht hatten, flogen etliche Schwalben um unser Boot
herum.
Es heißt ja so schön: „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, aber bei dieser
Anzahl der Schwalben scheint der Sommer schon bald in Irland Einzug zu halten.
Und das Ende April!
Wir kehrten nach der Runde auf dem Ballykeeran Lough auf den Killinure Lough zurück. Unser nächstes Ziel war jetzt „Glassan Hotel and Golf Course“, das nun, von uns aus gesehen, am anderen Ende des Killinure Lough liegt. In der Nähe des Golfplatzes fiel uns ein recht großer Kahn auf, der hier scheinbar schön länger vor Anker liegt.
Von Sven, dem Eigentümer von der Waveline Marina, habe ich vor kurzem erfahren,
was es mit diesem Bootsrumpf auf sich hat. Hier ist Svens Bericht dazu, noch
einmal vielen Dank dafür. Mit einem weinenden Auge machten wir uns nun langsam auf den Rückweg zur Waveline Marina, denn wir wussten, dass das in diesem Urlaub unsere letzte Tour an Bord der Daisy war. Am Ufer sahen wir wieder die wunderschön gelb blühenden Ginsterbüsche stehen, die uns ja den ganzen Urlaub über begleitet hatten.
Nach unserer Rundfahrt auf den Inner Lakes kehrten wir zu der Waveline Marina
zurück und legten gleich an der Tankstelle an, da bei der Bootsübergabe das Boot
vollgetankt sein muss. Wir mussten nicht lange an der Tankstelle warten, da kam
auch schon ein Mitarbeiter von Waveline, der uns erst das Boot volltankte und
dann noch schnell die technische Bootsübergabe machte. Die technische
Bootsübergabe sah so aus, dass er nun das Steuer übernahm, um die Daisy zu ihrem
Liegeplatz zu fahren. Dabei vollführte er bestimmte Fahrmanöver, um zu sehen, ob
alles in Ordnung war. Nachdem wir die Daisy angelegt hatten, machte der
Mitarbeiter mit uns noch die normale Bootsübergabe. Dabei wurde überprüft, ob
alles heil beziehungsweise noch vorhanden war. Besonderen Wert wurde hierbei
immer auf die Cafetière gelegt, die auch immer bei der Bootsübernahme auf
Vorhandensein geprüft wurde. Diese Cafetière ersetzte an Bord die
Kaffeemaschine. Wir benutzten sie jedoch nie, da wir immer den Original
Cappuccino von Maxwell tranken. Nach der Bootsübergabe erhielten wir das
Übergabeprotokoll von dem Mitarbeiter von Waveline und mit diesem gingen wir
dann ins Büro, um dort noch die letzten offenen Posten, wie z. B. das letzte
Tanken, zu bezahlen. Zum Büro nahmen wir dann auch unsere Mängelliste mit, die
wir schon vorher ausgefüllt hatten. Von Waveline wird immer gewünscht, diese
Mängelliste auszufüllen, denn nur so konnten dann bis zur nächsten Bootsübergabe
noch schnell die Mängel, falls vorhanden, von den Mitarbeitern bereinigt werden.
Im Büro angekommen gaben wir sowohl das Übergabeprotokoll, die Mängelliste, das
Fernglas und die Taschenlampe wieder ab. Die zu letzt genannten wurden dann auf
ihre Funktionsfähigkeit geprüft. Natürlich waren diese noch in Ordnung. Verluste
hatten wir diesmal auch nicht. Alle Fender waren noch vorhanden und in Ordnung
und auch den Bootshaken konnten wir im Jamestown Kanal ja noch wieder zurück an
Bord holen. Auch waren diesmal alle Tassen und Becher heil geblieben.
Dann aßen wir Abendbrot und setzten uns das letzte Mal in den Salon, um uns unsere abendliche DVD anzuschauen. So gegen 23:00 Uhr gingen wir recht müde das letzte Mal in diesem Urlaub zu Bett. |
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